Atréju: Wie Italiens Rechte ein deutsches Jugendbuch vereinnahmen
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Beschreibung
vor 11 Monaten
Im Jahr 1979 erschien "Die Unendliche Geschichte", neben "Momo"
oder den "Jim Knopf"-Romanen das bekannteste Werk des deuschen
Autors Michael Ende. Er erzählt darin von den Gefährten Bastian,
Atréju und dem Glücksdrachen Fuchur, die gegen die Vernichtung
der Welt Phantasien kämpfen. Generationen von Jugendlichen haben
um die Kindliche Kaiserin gebangt (oder um das Pferdchen Artax
getrauert, schluchz). Die "Unendliche Geschichte" ist eine
Metapher für die Macht der menschlichen Fantasie.
Und aus unerfindlichen Gründen ist sie für Giorgia Meloni und
ihre ultrarechten Fratelli d'Italia eine Mustererzählung vom
Kampf gegen alles Progressive. Denn die benannten ihr jährlich
stattfindendes Parteifestival nach Atréju. Wie kommt das? Was
bezwecken sie damit? Was halten Endes Erben davon? Und warum
überhaupt Atréju - und nicht Bastian oder Fuchur? Diesen Fragen
widmen wir uns in dieser Episode.
Bei Fragen, Anregungen, Lob und Kritik erreicht ihr uns unter
bruttobedeutsam@gmail.com
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