Patientenbeziehung verbessern durch Digitalisierung und gute Patient Journey | Mit Frank Hennemann
vor 1 Jahr
Beschreibung
vor 1 Jahr
Warum wird die Patientenbeziehung eigentlich so oft
vernachlässigt? Was passiert eigentlich mit Menschen, die seltene
Erkrankungen haben? Und wie löst man dieKonflikte zwischen
Entwicklern, Compliance und Patient:innen?
DarĂĽberdiskutiert Host Christof Layher in der neuen Folge vom
ChaosHacker-Talk mitFrank Hennemann, der bei NELA by Carepath
Technologies als Head of Patient Relations arbeitet.
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Dort wurdeeine AI entwickelt als Care Part Device, die den Husten
monitored und mit hoher Quantität und Qualität zählt.
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Das ThemaPatientenbeziehung ist ihm besonders wichtig, denn er
leidet unter einer seltenen genetischen Erkrankung.
Diese wurde schon kurz nach der Geburt diagnostiziert.
Er hat sich dann irgendwann ĂĽberlegt, seine Erkrankung zur
Berufung zu machen und vermittelt jetzt zwischen Industrie und
Patientenwelt.
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Das Ziel?
Bestmögliche Verständigung. Die ist aber gar nicht so einfach,
denn die Anforderungen sind sehr unterschiedlich.
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Digitalisierung könnte dabei so viel verbessern, vor allem die
Patient Journey.
DIGAs, also digitale Anwendungen, werden allerdings oft von
Menschen gemacht, die noch nie mit Patient:innen geredet haben.
Apps sollten immer so sein, dass sie ein 5-Jähriger verstehen
kann.
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Und was hat es mit der ePA, der elektronischen Patientenakte, auf
sich?
Eigentlich sollten die Daten darin helfen.
Doch die Kommunikation klappt oft nicht – das liegt u.a. auch
daran, dass Krankenkassen das nicht abrechnen.
Frank macht dazu das Beispiel, dass sein Kardiologe mit seinem
Pneumologen reden mĂĽsste und die dann auch noch den Psychologen
mit einbeziehen sollten.
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Und wie sieht es mit dem Datenschutz aus?
DatenschĂĽtzer regen sich oft ĂĽber die Datennutzung im Life
Science-Bereich auf – dabei nutzen wir doch alle Google, Social
Media und Onlineshops.
Frank ist verärgert darüber, dass viele Innovationen durch
Datenschutz ausgebremst werden.
Er sagt: „Datenschutz hört da auf, wo meine Gesundheit anfängt!“
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Doch Kliniken werden dafĂĽr entlohnt, wenn sie Daten
weiterverkaufen.
Frank’s Traum-Vorstellung ist deswegen, dass Marktforschung und
Industriestudien zusammenarbeiten.
Je mehr der Patient an Studien teilnimmt, desto mehr soll er auch
monetär partizipieren.
Wär doch super für alle, oder?
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Zum Schluss geht es noch um was, was unser Gesundheitssystem und
allen Patient:innen guttun würde: Präventiv-Medizin.
Lasst uns doch Probleme beheben, bevor sie entstehen.
Frank macht das auch, indem er seine Daten trackt und dann
Medikamente so nehmen kann, dass es gar nicht soo schlimm wird,
dass er in die Klinik muss.
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Christof macht ein Fazit: Wenn ihr ein neues Produkt entwickelt,
bindet die Patient:innen/User ein.
Wenn ihr die von Anfang an mit dabeihabt, dann könnt ihr alles
darauf ausrichten, dass das Produkt am Ende auch ankommt.
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 00:00:00 Intro und Begrüßung
00:01:08 Head of Patient Relations
00:04:41 Nah am Patienten arbeiten
00:06:00 Testing mit Usern
00:09:19 Frank’s Story
00:12:18 Patient Journey
00:14:23 DIGAs fĂĽr User
00:15:58 Sprache fĂĽr die User
00:18:48 Elektronische Patientenakte – ePA
00:23:20 Gesundheits-Apps
00:26:52 Datenschutz in Life-Science
00:30:44 Marktforschung und Industriestudien
00:35:37 Patientisch reden
00:42:26 Bei der Anamnese besser zuhören
00:45:06 Berater und Expertenwissen
00:53:07 Mehr Sichtbarkeit fĂĽr Patienten
00:54:48 User und Patienten einbinden
00:56:19 Präventiv-Medizin
00:59:00 Zwei Fragen an Frank
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