Wenn Israel fällt, fällt der Westen - Ein Gespräch mit Bestsellerautor Giuseppe Gracia

Wenn Israel fällt, fällt der Westen - Ein Gespräch mit Bestsellerautor Giuseppe Gracia

1 Stunde 19 Minuten
Podcast
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Der stoische Pirat ist auf der Suche nach dem Schatz des guten Lebens.

Beschreibung

vor 1 Jahr

Der Schweizer Bestsellerautor und NZZ-Feuilletonist Giuseppe
Gracia sieht den Kampf gegen den Antisemitismus als eine zentrale
Herausforderung der westlichen Zivilisation. In einem Gespräch
mit Mathias Müller aka „der stoische Pirat“ erläutert er seine
Thesen zu seinem neuen Buch „Wenn Israel fällt, fällt auch der
Westen“ und skizziert eindrücklich, warum der Hass auf Juden
letztlich ein Selbsthass des Westens sei.


Gracia beschreibt, dass Antisemitismus seit Jahrtausenden
existiere und sich in wechselnden ideologischen Gewändern zeige:
„Von den Römern über das Mittelalter bis zu den
Nationalsozialisten und dem heutigen islamischen Fundamentalismus
immer wieder wurde versucht, die Juden als Problem darzustellen“.
Besonders erschreckend sei, dass die heutigen meist linken
antiisraelischen Bewegungen oft die gleichen Argumente verwenden
wie früheren Judenhasser. Die Dämonisierung Israels sei eine
moderne Form des Antisemitismus, maskiert als „legitime
Israel-Kritik“. Dazu Gracia:
„Wenn jemand sagt, er sei nicht gegen Juden, sondern nur gegen
Zionisten, dann bedeutet das letztlich, dass er gegen das Recht
der Juden ist, überhaupt irgendwo in Sicherheit zu leben“.


Ein zentrales Argument in seinem Buch ist, dass Israel nicht nur
ein geografischer Staat sei, sondern die Verkörperung jener
jüdisch-christlichen Werte, auf denen der Westen beruht. „Die
Menschenrechte, die Freiheit des Individuums, unser gesamtes
Wertesystem“ all das hat seine Wurzeln im jüdischen Denken und in
der jüdischen Geschichte. Wer Israel ablehnt, lehnt letztlich
auch diese Wurzeln ab.


Die aktuelle Entwicklung sieht Gracia mit Sorge. Er beobachtet,
dass die westlichen Gesellschaften den moralischen Kompass
verlieren. Besonders kritisiert er die Rolle der Medien, die eine
einseitige Berichterstattung über Israel fördern und damit
antisemitische Narrative verstärken. „Viele Menschen merken gar
nicht, wie sie von einer antiwestlichen Ideologie beeinflusst
werden, die nichts anderes will, als das Fundament der westlichen
Freiheit zu zerstören.“


Doch Gracia bleibt nicht bei der Analyse stehen. Er sieht auch
eine Lösung: „Wir müssen uns wieder bewusst machen, wer wir sind.
Unsere Werte verteidigen, unseren geistigen Ursprung nicht
vergessen und Antisemitismus als das erkennen, was er ist,“ der
erste Schritt zur Zerstörung unserer eigenen Kultur.“


Das vollständige Gespräch mit Giuseppe Gracia, in dem er noch
detaillierter auf historische Entwicklungen, religiöse
Hintergründe und die aktuelle geopolitische Lage eingeht, können
Sie als Podcast hören oder auf Youtube auch sehen. Wer die
gegenwärtigen Herausforderungen verstehen will, sollte sich
dieses Interview nicht entgehen lassen.

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