Die SED, ihr MfS und das Krisenjahr 1956
vor 20 Jahren
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Beschreibung
vor 20 Jahren
Am 24. Februar 1956 rechnet Chruschtschow auf dem XX. Parteitag der
KPdSU mit Stalins Verbrechen ab. Auch in Moskaus Satellitenstaaten
wanken bisherige Dogmen. Die Handlanger Stalins, die die
Sowjetisierung in ihren Ländern mit Härte vorangetrieben hatten,
geraten unter Druck. In Ostberlin erklärt Walter Ulbricht lapidar,
»Stalin ist kein Klassiker mehr«, und setzt sich an die Spitze der
Rehabilitierungskommission, die über die Freilassung jener zu
entscheiden hat, deren Verhaftung er einst verantwortete. Wie
bereits zuvor formiert sich parteiinterner Widerspruch gegen den
Autokraten. Da beenden sowjetische Panzer im Herbst 1956 nicht nur
den Aufstand in Ungarn, sondern auch das kurze Tauwetter im
Ostblock. Die Strategien des Machterhalts zwischen
Entstalinisierung und militärischer Intervention waren Gegenstand
einer historischen Rückschau auf das Krisenjahr 1956 mit den
Zeitzeugen Ralph Giordano und Wolfgang Leonhard.
KPdSU mit Stalins Verbrechen ab. Auch in Moskaus Satellitenstaaten
wanken bisherige Dogmen. Die Handlanger Stalins, die die
Sowjetisierung in ihren Ländern mit Härte vorangetrieben hatten,
geraten unter Druck. In Ostberlin erklärt Walter Ulbricht lapidar,
»Stalin ist kein Klassiker mehr«, und setzt sich an die Spitze der
Rehabilitierungskommission, die über die Freilassung jener zu
entscheiden hat, deren Verhaftung er einst verantwortete. Wie
bereits zuvor formiert sich parteiinterner Widerspruch gegen den
Autokraten. Da beenden sowjetische Panzer im Herbst 1956 nicht nur
den Aufstand in Ungarn, sondern auch das kurze Tauwetter im
Ostblock. Die Strategien des Machterhalts zwischen
Entstalinisierung und militärischer Intervention waren Gegenstand
einer historischen Rückschau auf das Krisenjahr 1956 mit den
Zeitzeugen Ralph Giordano und Wolfgang Leonhard.
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