1968 und der Prager Frühling – Wahrnehmungen in Ost und West
vor 3 Jahren
7. Veranstaltung der Reihe "Zeitzeugenperspektiven"
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Beschreibung
vor 3 Jahren
Im Jahr 1968 kulminierten Protestbewegungen weltweit. Die erste
Nachkriegsgeneration war erwachsen und hinterfragte in Ost wie West
die politischen und gesellschaftlichen Maßstäbe der Älteren. Die
jeweiligen Reformbestrebungen standen unter den Vorzeichen des
Kalten Krieges und der Blockkonfrontation. Im Osten war mit dem
Prager Frühling die große Erwartung verbunden, einen „Sozialismus
mit menschlichem Antlitz“ zu schaffen. Die gewaltsame
Niederschlagung des Aufstandes durch Truppen des Warschauer Paktes
bewirkte über die Grenzen der ČSSR eine Desillusionierung, aber
auch Politisierung der 68er-Generation.
Nachkriegsgeneration war erwachsen und hinterfragte in Ost wie West
die politischen und gesellschaftlichen Maßstäbe der Älteren. Die
jeweiligen Reformbestrebungen standen unter den Vorzeichen des
Kalten Krieges und der Blockkonfrontation. Im Osten war mit dem
Prager Frühling die große Erwartung verbunden, einen „Sozialismus
mit menschlichem Antlitz“ zu schaffen. Die gewaltsame
Niederschlagung des Aufstandes durch Truppen des Warschauer Paktes
bewirkte über die Grenzen der ČSSR eine Desillusionierung, aber
auch Politisierung der 68er-Generation.
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