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  4. Shiva Linga: Eine visuelle Reise
Shiva Linga: Eine visuelle Reise In den Sammlungen des Museums für
Asiatische Kunst befindet sich ein Shiva Linga kosh. Das ist eine
aus Kupferblech getriebene, vergoldete Hülle für einen Shiva Linga
– eine Darstellungsform des Gottes Shiva als stilisierter Phallus.
Wie ist dieser Shiva Linga kosh aus Nepal nach Berlin gekommen? Das
Museum für Indische Kunst (es ging 2006 im Museum für Asiatische
Kunst auf) kaufte das Kunstwerk 1993, Nepal hatte die Ausfuhr von
Kulturgut aber bereits 1956 verboten. Dieser Frage der Herkunft
gehen der nepalesische Filmemacher Deepak Tolange und die
Provenienzforscherin Sophia Bokop im Projekt „Shiva Linga: A visual
quest“ nach. Die beiden haben sich mit uns für den Podcast über
ihre Forschungsmethoden und die vorläufigen Ergebnisse unterhalten.
Gesprächspartner*innen Deepak Tolange ist Filmemacher, Fotograf und
Forscher aus Nepal, der sich für Innovation, Geschichte, Kultur,
Umwelt und soziale Gerechtigkeit interessiert. Er absolvierte
seinen Master in Visual and Media Anthropology in Berlin mit einem
DAAD-Masterstipendium (2014 – 2016). Nach seinem Abschluss
arbeitete Deepak zwei Jahre lang als freiberuflicher Filmemacher
und Fotograf in Deutschland und Tansania. Seit 2018 ist er als
Gastdozent an der Kathmandu University tätig, wo er
Fotojournalismus und Filmproduktion unterrichtet. Seine Gemälde,
Fotografien und Dokumentarfilme Shelter (2013) und Dust (2016)
wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet. 2024 war er Fellow beim
„Kollaborativen Museum“. Sophia Bokop ist Provenienzforscherin im
Projekt „Das Kollaborative Museum“ im Ethnologischen Museum und
Museum für Asiatische Kunst. Gemeinsam mit internationalen
Partner*innen erforscht sie ausgewählte Sammlungskonvolute und
deren Kontexte von Erwerb, Aneignung und Translokation im Rahmen
kollaborativer, transdisziplinärer Projekte. - Shiva Linga: A
visual quest In the collection of the Museum für Asiatische Kunst,
there is a Shiva Linga kosh. This is a gilded copper-sheet sheath
for a Shiva Linga – a representation of the god Shiva as a stylised
phallus. How did this Shiva Linga kosh get from Nepal to Berlin?
The Museum für Indische Kunst (which was integrated into the Museum
für Asiatische Kunst in 2006) acquired the work of art in 1993;
Nepal, however, had already banned the export of cultural property
in 1956. In the project “Shiva Linga: A visual quest”, Nepalese
filmmaker Deepak Tolange and provenance researcher Sophia Bokop
investigate this question of origin. The two talked to us for the
podcast about their research methods and preliminary results.
Interviewees: Deepak Tolange is a filmmaker, photographer, and
researcher from Nepal who is interested in innovation, history,
culture, the environment, and social justice. He completed his MA
in Visual and Media Anthropology in Berlin thanks to a DAAD Masters
scholarship (2014 – 2016). After graduation, Deepak worked in
Germany and Tanzania as a freelance filmmaker and photographer for
two years. Since 2018, Deepak has been working as a visiting
faculty member at Kathmandu University, teaching Photojournalism
and Film Production. His paintings, photography, and documentary
films SHELTER (2013) and DUST (2016) received multiple awards. In
2024 he was a fellow with the “Collaborative Museum”. Sophia Bokop
is a provenance researcher in the project “The Collaborative
Museum” at the Ethnologisches Museum and Museum für Asiatische
Kunst. Together with international partners, she researches
selected collections and their contexts of acquisition,
appropriation and translocation as part of collaborative,
transdisciplinary projects.
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„Shiva Linga: Eine visuelle Reise“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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