Kath-Akademie Archiv: „Arnold Stadler zu Gast bei Albert von Schirnding“

Kath-Akademie Archiv: „Arnold Stadler zu Gast bei Albert von Schirnding“

1 Stunde 9 Minuten

Beschreibung

vor 1 Jahr

Kath-Akademie Archiv: „Arnold Stadler zu Gast bei Albert von
Schirnding“


(Hördauer: 70 Minuten)





Arnold Stadler, geb. 1954, sei ein Erinnerungskünstler, sagen die
Kritiker, ein sprachmächtiger Vergangenheits-Spieler. Sein
unverwechselbarer Stil, „Beginn einer epischen Entfaltung“
(Martin Walser), pendle zwischen unheilbarem Schmerz und
rettendem Scherz. Der diesmalige Gast in Albert von Schirndings
Reihe hat so ziemlich alle wichtigen Literaturpreise im
deutschsprachigen Raum erhalten, nicht zuletzt den von der
Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehenen
Georg-Büchner-Preis (1999). Dabei schien sein Weg zunächst in
eine ganz andere Richtung als die des Schriftstellers zu gehen.
In der badischen Kleinstadt Meßkirch geboren und auf dem
elterlichen Bauernhof in Rast aufgewachsen, spielte er lange Zeit
mit dem Gedanken, Priester zu werden. So studierte er zunächst
katholische Theologie in München, Rom und Freiburg, dann aber
Germanistik in Köln und Bonn, ehe er in den 80er Jahren das
Schreiben zu seinem Beruf machte. Warum Schriftsteller? „Nicht
weil ich etwas sagen wollte, sondern weil ich etwas sagen musste.
Ich habe immer versucht, mir über meine Begegnung mit der Welt,
meine Situation, Klarheit zu schaffen.“





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