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Beschreibung
vor 1 Jahr
Am Anfang des Fernsehens hatte man es schwer genug Programm zu
finden. So kamen kuriose Vorschläge wie „Wellensittich lernt
Sprechen“ auf den Tisch. Während für die erste Hälfte des 20.
Jahrhunderts Radio und Kino den Markt bestimmten kam im August
1955 mit dem Fernsehen ein Medium in die österreichischen
Wohnzimmer, dass bald das Rennen für sich zu entscheiden schien.
Vor allem Großereignisse wie die Wiederöffnung der Staatsoper
oder die Mondlandung bannten die Zusehenden „live“ vor die
Fernsehgeräte. Man war erstmals in Echtzeit in Bild und Ton
dabei. Mariella Gittler unterhält sich mit dem
Kommunikationswissenschaftler und Medienexperten Wolfgang Pensold
über die „Kannibalisierung der Wochenschau“ oder darüber, wie es
das Radio schaffte zu überleben.
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