Humanitäre Hilfe im Gazastreifen

Humanitäre Hilfe im Gazastreifen

Nach 15 Monaten Krieg hoffen NGOs im Nahen Osten auf ein Zustandekommen der Waffenruhe – und bangen vor dem Abzug der UNRWA. Wer könnte im Kriegsgebiet ihre Aufgaben übernehmen?
25 Minuten

Beschreibung

vor 1 Jahr

Im Gazakrieg könnte ein Geiseldeal und eine vorläufige
Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas kurz
bevorstehen.Auf eine solche Feuerpause hoffen auch
Hilfsorganisationen nach 15 Monaten Krieg, denn die humanitäre
Lage ist angespannt: 1.9 Millionen Menschen sind nach Schätzungen
der UNO auf der Flucht und angewiesen auf Lebensmittel,
Medikamente und humanitäre Versorgung.


In dieser prekären Lage könnte mit dem UNO-Hilfswerk für
Palästina-Flüchtlinge, kurz UNRWA, in den nächsten Wochen die
grösste Hilfsorganisation in der Region wegfallen. Israelwirft
UNRWA-Mitgliedern eine Beteiligung beim Hamas-Massaker vom 7.
Oktober 2o23 vor – und hat per Gesetz eine Tätigkeit der
Organisation auf Ende Januar verboten.


Im Podcast «Apropos» erzählen zwei humanitäre Helferinnen von
Ärzte ohne Grenzen und Unicef, wie sich das auf ihre Arbeit im
Kriegsgebiet auswirkt – und wie sie mit der anhaltenden Notlage
umgehen. Alexandra Aregger, Redaktorin für Reportagen &
Storytelling und Produzent Tobias Holzer haben mit ihnen
gesprochen.


Produktion: Noah Fend / Sara Spreiter


Mehr zum Thema: 


Newsticker zum Krieg in Nahost

Was passiert, wenn die UNRWA wirklich schliessen muss?



 


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