Ein neuer Umgang mit der AfD?

Ein neuer Umgang mit der AfD?

vor 1 Jahr
Die frühere Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht verlangt einen anderen Umgang mit der AfD. Die Menschen im Land nähmen es übel, wenn man in Landtagen trotz Geschäftsordnung nicht mit der AfD rede.
56 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr
Fünf Jahre war Christine Lieberknecht Ministerpräsidentin in
Thüringen. Seit 2014 ist die Christdemokratin zwar nicht mehr
Regierungschefin, aber sie mischt noch immer kräftig mit und findet
Gehör, wenn sie möchte. Zuletzt verlangte sie einen anderen Umgang
mit der AfD. Im Gespräch mit Host Malte Pieper und
Focus-Chefreporterin Anja Maier erklärt sie, was sie damit
meint. Die CDU, aber auch die anderen Parteien hätten der AfD im
Landtag immer wieder die Opferrolle ermöglicht. Trotz
Geschäftsordnung hätten sie nicht mit der Partei geredet.
Stattdessen habe man gedacht, man könne kühl daran
vorbeimarschieren. "Das sind Dinge, die nehmen Menschen im Land
übel."

Lieberknecht spricht außerdem darüber, warum die AfD gerade in
ländlichen Regionen Erfolge hat. Sie kritisiert aber auch eine
zunehmende Dienstleistungsmentalität in der Gesellschaft. Und sie
bemängelt die Langsamkeit und Ineffizienz von Verwaltungen
an.

Podcast-Tipp: Sachsen-Politik-Podcast
https://1.ard.de/sachsen-politik-podcast

Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
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