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Beschreibung
vor 2 Jahren
Über Geld muss gesprochen werden - vor allem, wenn die
Arbeitsbedingungen so prekär sind, dass Promovierende sich mit
ihren Stipendien und Mitarbeiter*innen-Stellen die Mieten in den
Uni-Städten nicht leisten können und sich, Teilzeit-Falle sei
dank, Gedanken über Altersarmut machen. Spätestens dann ist klar:
Promovieren ist ein Privileg und kein Projekt, das allen mit
ausreichend Ehrgeiz und Durchhaltevermögen offen steht. In dieser
Folge spreche ich darüber, wieso ich ein ganzes Semester
unbezahlt gearbeitet habe, warum ich froh bin, dass meine
Stipendienbewerbungen abgelehnt wurden und über den Normalzustand
Arbeitslosigkeit. Klingt sehr pessimistisch? Ist es auch! Aber
über die Schattenseiten des Wissenschaftssystems sollte meiner
Meinung nach jede*r Bescheid wissen, der*die sich für oder gegen
eine Promotion entscheidet.
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