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Beschreibung
vor 1 Jahr
„Früher haben die Leute einfach
gebeichtet“
Timon Karl Kaleyta entwirft in „Heilung“ einen
sanatorischen Trip durch Innen- und Außenwelt
(Hördauer ca. 13 Minuten)
Nach Die Geschichte eines einfachen Mannes (2021) geht
es in Timon Karl Kaleytas zweitem Roman Heilung um
Gesundheit, zwischenmenschliche Beziehungen und Wellness-Diktate.
Der unter chronischen Schlafstörungen und damit einhergehender
Müdigkeit leidende, namenlose Ich-Erzähler begibt sich – auf
Drängen seiner Ehefrau Imogen – zu Professor Trinkl, Leiter des
Luxussanatoriums San Vita in den Dolomiten, um sich dort von
seinem kaum ergründbaren Leiden heilen zu lassen. Dort werden ihm
mit Leinöl garniertes Gemüsegulasch und gedämpfte Maispoularden
kredenzt; er wird, medizinisch absichtsvoll, in eine Dunkelkammer
gesperrt, schwimmt durch Höhlengewölbe und verliebt sich nicht
zuletzt ein wenig in seine Mitpatientin Mana; fast en
passant werden ihm zudem Gesichtsfalten entfernt, was neben
dem therapeutischen Ansatz eine kosmetische Wirkung nicht
verfehlt. ...
Von Dennis Borghardt
Den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher ist Matthias
Pöhlmann
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Regie und Realisation Uwe Kullnick
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