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Beschreibung
vor 1 Jahr
Sex hat im 19. Jahrhundert wenig Beglückendes, vor allem der
eheliche - nicht umsonst fällt er in die Kategorie „eheliche
Pflichten“. Frauen waren selten aufgeklärt, die Hochzeitsnacht
empfanden viele als Vergewaltigung. In Arbeiterhaushalten, die
oft nur ein Zimmer für die ganze Familie hatten, fand der
elterliche Sex im Beisein der Kinder statt, Geburten ebenso. In
höheren Kreisen wurden Bräute noch im Kindesalter verheiratet, so
etwa Kronprinzessin Stephanie mit fünfzehn Jahren an ihren
Ehemann Kronprinz Rudolf. Sie hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht
einmal die Regel. Unter der Decke einer ausgeprägten Prüderie
blühten unterdrückte sexuelle Phantasien in der Gesellschaft –
und natürlich auch die Prostitution. Ein Gespräch von Mariella
Gittler mit der Wiener Historikerin Michaela Lindinger.
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