Die Zwangsgewählten von Wassen
vor 1 Jahr
In sieben Kantonen der Schweiz können Bürgerinnen und Bürger in ein
Amt gewählt werden, auch wenn sie selbst gar nicht möchten.
«Apropos» über eine Besonderheit des Schweizer Milizsystem.
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Beschreibung
vor 1 Jahr
In Wassen, im Kanton Uri, wurden in den letzten Wochen gleich
zwei Personen von der Gemeineversammlung in das Amt des
Gemeinderates gewählt. Per Gesetz müssen sie das Amt antreten,
sonst droht ihnen eine ziemlich grosse Busse. Oder sie ziehen in
eine andere Gemeinde.
Der Amtszwang existiert in den Kantonen Zürich, Nidwalden,
Appenzell Innerrhoden, Luzern, Solothurn, im Wallis und im Kanton
Uri. Das Problem, dass Gemeinden nicht genügend Personen für die
zu belegenden Ämter haben, besteht jedoch schweizweit. Ebenso
variiert die Entlöhnung für die amtliche Arbeit von Gemeinde zu
Gemeinde stark: Zwischen 2’000-8’000 Franken verdient ein
Gemeindepräsident oder eine Gemeindepräsidentin im Jahr.
Ist der Amtszwang die beste Lösung für das Problem? Gäbe es noch
weitere Lösungsansätze oder ist der Amtszwang weiterhin eine
sinnvolle Eigenheit des Schweizer Politsystems? Diese und weitere
Fragen beantwortet Inlandredakteurin Alexandra Aregger in einer
neuen Folge «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzent: Tobias Holzer
Artikel zum Thema:
Er will nicht, aber er muss: Wie ein Urner Gemeinderat in
sein Amt gezwungen wurde
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