Beschreibung
vor 1 Jahr
In dieser Folge geht’s um Höchstbegabung. Nur ein Mensch von 1000
ist höchstbegabt. Aber sind Höchstbegabte immer Genies und
nobelpreisverdächtig? Um das Thema ranken sich Klischees und
Vorurteile, während es wenig Veröffentlichungen hierzu gibt.
Meine Gesprächspartnerin Frauke Niehues ist Psychotherapeutin in
eigener Praxis, bietet seit Jahren Fortbildungen für pädagogisch,
beraterisch und therapeutisch tätige Menschen zu Hoch- und
Höchstbegabung an und hat das Hochbegabungs-Portal
Können-macht-Spass.de gegründet.
Darüber hinaus ist sie in der Personal- und
Organisationsentwicklung tätig, ist Dozentin an Universitäten,
leitet gemeinsam mit Manfred Prior ein Fortbildungsinstitut, ist
Herausgeberin der Reihe „Kompetenz!Box“ im Junfermannverlag und
Gründerin des Spenden- und Gemeinschaftsprojekts
„Methodenschatz“. Und nicht ganz unwichtig für diese Folge:
Frauke Niehues ist selbst höchstbegabt.
In unserem Gespräch betrachten wir mögliche Anzeichen für eine
Höchstbegabung und was es bedeuten kann, intelligenter als 99,9
Prozent der Menschen zu sein… Es geht um Unterschiede zwischen
Hoch- und Höchstbegabung, um Forschungsprobleme, um die
Nicht-Passung der Systeme in Schule und Beruf, um Beziehungen, um
häufig gleichzeitig vorhandene Neurodivergenzen und immer um die
Frage: Wie lässt sich glücklich leben, wenn kaum jemand das
eigene Tempo teilt? Da es wenig Forschung zu Höchstbegabung gibt,
konnten wir uns dem Thema nur sehr subjektiv annähern. Trotzdem
trägt diese Folge hoffentlich dazu bei, Manches besser zu
verstehen und einzuordnen und ein paar Klischees über Bord zu
werfen, für Höchstbegabte selbst und für ihr Umfeld.
Frauke Niehues‘ Website
Das Portal Können macht Spaß, auf dem ihr u. a. auch euer eigenes
HB Profil erstellen könnt
TNS / Triple Nine Society
Vergleichsstudie Hoch- und Höchstbegabung von Christina Heil
Andrea Schwieberts Website
Mein Buch zu Hochbegabung und Beruf
Mein Buch zu Hochbegabung und Liebe
Danke für Schnitt und Technik an Babette Braun
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Kommentare (1)
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Vielen Dank euch beiden, selten erlebe ich eine so behutsame und komplexe Spiegelung meines Innenlebens. Oft ist das Thema doch sehr durch verschiedene Symptomatiken und sich darum rankende Diskurse gerahmt. Sehr gefallen hat mir auch die wissenschaftskritische Sequenz, die die vorherrschenden quantitativen Phantasmen in ihre Schranken weist. Herzliche Grüße, Sebastian