Die Tiktokisierung der Schweizer Politik

Die Tiktokisierung der Schweizer Politik

Schweizer Parteien setzen vermehrt auf Soziale Medien. Ihr Vorbild: Deutschland – und der Erfolg der AfD.
19 Minuten

Beschreibung

vor 1 Jahr

Jeden Montag redet die SP-Spitze in einem Podcast-Format zusammen
über aktuelle Themen. Kürzlich hat die SVP mit «Dütsch Dütlich
Dettling» nachgezogen, ebenfalls ein Podcast-Projekt mit
ähnlichem Fokus (aber anderer ideologischer Ausrichtung).


Verteilt werden die Schnipsel aus diesen Sendungen dann via
Social Media – um eine möglichst grosse und eine möglichst
ungestörte Reichweite zu erhalten: Parteien nützen soziale Medien
vermehrt, um die Wählerinnen und Wähler direkt anzusprechen.


Wie gut das funktionieren kann, sieht man am Beispiel der AfD in
Deutschland. Die rechtsextreme Partei ist so präsent auf TikTok
wie kaum eine andere deutsche Partei – und damit recht
erfolgreich. Den grossen Zuwachs an jungen Wählenden erklären
sich Expertinnen auch mit der starken Social-Media-Präsenz der
Partei.


Ist das auch in der Schweiz ein Weg zum Erfolg? Warum scheint es
für die Parteien an den Polen einfacher zu sein, Social Media zu
nutzen, als Parteien in der Mitte? Das sind Fragen für
Bundeshausredaktor Cyrill Pinto. 


Host: Philipp Loser
Produktion: Mirja Gabathuler

Mehr zum Thema:


Wie Schweizer Parteien auf Social Media setzen

Politikerin auf TikTok: Badran geht viral



 


 


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