Australische Kolonialverbrechen in Neuguinea

Australische Kolonialverbrechen in Neuguinea

17. September 1924
8 Minuten
Podcast
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Der Podcast mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Welt vor hundert Jahren

Beschreibung

vor 1 Jahr
Der Verlust seiner Kolonien wurde in Deutschland auch sechs Jahre
nach dem Ersten Weltkrieg noch intensiv betrauert. Die
wirtschaftlichen Konsequenzen waren das eine; noch schwerer wog,
zumal in nationalen Kreisen, aber wohl der Verlust an Reputation,
der sich damit verband. Vom Völkerbund hatte man das Zeugnis, nicht
mehr zu den „fortgeschrittenen Nationen“ zu gehören, denen die
alten deutschen Kolonien eben mit dieser Begründung als Mandate
anvertraut worden waren, sogar schriftlich. Mit weniger echter
Empörung, als vielmehr vor allem Genugtuung registrierte man
hierzulande entsprechend alle Nachrichten, die die neuen Herren in
ein schlechtes Licht rückten. Solche kamen 1924 unter anderem aus
dem vormals deutschen „Schutzgebiet“ Neuguinea, wo sich die neuen,
australischen Herrscher offenbar auch nicht humaner verhielten.
Inwieweit die Ortsnamen, die der Artikel aus dem Hamburger
Fremdenblatt vom 17. September nennt, korrekt wiedergegeben sind,
ließ sich nicht in allen Fällen ermitteln. Es liest Frank Riede.

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