#232 Der Krieg in der Luft

#232 Der Krieg in der Luft

vor 1 Jahr
Mit Drohnen greift die Ukraine Ziele in Russland an. Gleichzeitig muss sie sich Fragen stellen nach dem Verlust eines F16-Kampfjets. Und: Ex-General Bühler zu den jüngsten Recherchen um die Nord-Stream-Sprengung.
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Beschreibung

vor 1 Jahr
Russland führt seinen Luftkrieg gegen die Ukraine fort. Aber auch
die Ukraine hat jüngst neue Drohnenangriffe durchgeführt. Teilweise
bis in die Region Moskau, wo unter anderem Ölraffinieren und
Umspannwerke das Ziel waren. Die Ukraine fordert weiter,
weitreichende westliche Waffen uneingeschränkt gegen Ziele in
Russland einsetzen zu dürfen. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt,
es gebe dazu fortlaufend Gespräche, beispielsweise zwischen den USA
und der Ukraine. Außerdem geht es um den Abschuss eines an die
Ukraine gelieferten F-16-Kampfjets. Der Pilot wurde dabei getötet.
Berichten zufolge könnte Friendly Fire der Grund gewesen
sein.

Die militärische Lage am Boden: Die ukrainische Offensive in Kursk
läuft weiter. Bühler geht aber davon aus, dass sich das von den
Ukrainern gehaltene Gebiet nicht mehr stark vergrößert. Es gehe der
Ukraine wohl vor allem darum, weitere russische Angriffe aus dieser
Region zu verhindern. Außerdem gibt es neue Berichte darüber, wie
Russland die Region Kursk verteidigen will. Weiter ziehen die
Russen kaum Truppen aus dem Osten der Ukraine ab. Vielmehr liegt
ihr taktischer Schwerpunkt weiter bei Pokrowsk. Dort rückt die
russische Armee immer näher an die Stadt heran.

Weitere Themen: Wie die Ukraine versucht, neue Rekruten für den
Verteidigungskampf einzuberufen. + Was ist mit wehrfähigen
Ukrainern, die im Ausland leben? + Die Berichte über die
gescheiterte Verhaftung eines Mannes aus der Ukraine, der an der
Nord-Stream-Sprengung beteiligt gewesen sein soll. Bühler geht
weiter davon aus, dass offizielle Stellen in der Ukraine nicht in
den Angriff involviert waren.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder
rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste
Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 10. September 2024
geplant.
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