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Beschreibung
vor 1 Jahr
In den letzten Jahren hat unser Verständnis von transgenerationalem
Trauma eine beachtliche Wandlung erfahren, vor allem durch
Fortschritte in der Epigenetik. Dieses Phänomen beschreibt, wie
traumatische Erfahrungen unserer Vorfahren unsere eigene physische
und psychische Gesundheit beeinflussen können. Lange ging man davon
aus, dass Traumata psychologische Phänomene sind, die allein durch
Erziehung und soziale Umstände von einer Generation zur nächsten
weitergegeben werden. Doch durch die Epigenetik eröffnet sich eine
neue Dimension der Überlegungen, die zeigt, wie Traumata
tatsächlich in unserer DNA verankert und an nachfolgende
Generationen "weitergegeben" werden können. „Programmierung“ der
Kinder verankert sein kann. Dies schlägt sich nicht nur in einer
höheren Anfälligkeit für psychische Erkrankungen wie PTBS,
Angststörungen oder Depressionen nieder, sondern kann auch in der
Stressantwort des Körpers, wie erhöhten Stresshormonspiegeln,
sichtbar sein. Die Erkenntnisse der Epigenetik eröffnen nicht nur
neue Wege für das Verständnis von transgenerationalem Trauma,
sondern bieten auch Potenzial für therapeutische Ansätze. Es könnte
etwa möglich werden, gezielte Therapien zu entwickeln, die
spezifische epigenetische Veränderungen adressieren und so helfen,
die Weitergabe von Traumata zu unterbrechen. +++ Mein neues Buch
"Heute hör ich auf zu zweifeln": https://amzn.to/4veLpms Melde dich
kostenfrei zum Newsletter an: https://sarahdesai.de/mindful-minute
Meine Ausbildung und Kurse findest du hier: https://sarahdesai.de
Trauma eine beachtliche Wandlung erfahren, vor allem durch
Fortschritte in der Epigenetik. Dieses Phänomen beschreibt, wie
traumatische Erfahrungen unserer Vorfahren unsere eigene physische
und psychische Gesundheit beeinflussen können. Lange ging man davon
aus, dass Traumata psychologische Phänomene sind, die allein durch
Erziehung und soziale Umstände von einer Generation zur nächsten
weitergegeben werden. Doch durch die Epigenetik eröffnet sich eine
neue Dimension der Überlegungen, die zeigt, wie Traumata
tatsächlich in unserer DNA verankert und an nachfolgende
Generationen "weitergegeben" werden können. „Programmierung“ der
Kinder verankert sein kann. Dies schlägt sich nicht nur in einer
höheren Anfälligkeit für psychische Erkrankungen wie PTBS,
Angststörungen oder Depressionen nieder, sondern kann auch in der
Stressantwort des Körpers, wie erhöhten Stresshormonspiegeln,
sichtbar sein. Die Erkenntnisse der Epigenetik eröffnen nicht nur
neue Wege für das Verständnis von transgenerationalem Trauma,
sondern bieten auch Potenzial für therapeutische Ansätze. Es könnte
etwa möglich werden, gezielte Therapien zu entwickeln, die
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