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Beschreibung
vor 3 Jahren
Der Wahlerfolg war damals ein Paukenschlag. 2014 zog die AfD in
Sachsen erstmals in einen Landtag ein. Im "Wahlkreis Ost" wenden
sich Anja Maier und Malte Pieper einem Problem zu, dass Abgeordnete
der Parlamente seitdem beschäftigt: Wie soll man mit der AfD
umgehen? Der CDU-Politiker Mike Mohring aus Thüringen, der auch im
Bundesvorstand seiner Partei sitzt, hatte sich dafür ausgesprochen,
die "Ausgrenzung" der AfD zu beenden. Aber: Wie soll das konkret
ablaufen und was hat er vor? Mike Mohring ist Gast in diesem
Podcast und erklärt es hier selbst. Er sagt, die AfD könne sich
immer als Opfer darstellen. Er wolle sie stellen. Durch das
"Ausgrenzen" habe die Partei bislang ihre parlamentarische Faulheit
und ihre Strategie überdecken können. Für Anja Maier hingegen ist
das eine Kapitulation vor der AfD. Mohring selbst war nach der
Beteiligung der CDU an der Wahl von Thomas Kemmerich zum
Ministerpräsidenten gemeinsam mit der AfD 2020 von seinen Ämtern
zurückgetreten. Er ist also ein von der AfD gebranntes Kind. Anja
Maier wirft ihm vor, heute die AfD zu verteidigen und spricht von
einem Stockholm-Syndrom. Das will Mohring aber nicht gelten lassen.
Er sagt, er verteidige die parlamentarische Demokratie. Demokratie
solle auch funktionieren, wenn Extremisten im Landtag säßen. Malte
Pieper sieht dabei auch Parallelen im Umgang mit der PDS/den
Linken. Auch dort habe es damals Ausgrenzung gegeben. Heute habe
Thüringen mit Bodo Ramelow einen Ministerpräsidenten der Linken.
Wenn Sie auch Fragen an Anja Maier und Malte Pieper haben:
Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
Sachsen erstmals in einen Landtag ein. Im "Wahlkreis Ost" wenden
sich Anja Maier und Malte Pieper einem Problem zu, dass Abgeordnete
der Parlamente seitdem beschäftigt: Wie soll man mit der AfD
umgehen? Der CDU-Politiker Mike Mohring aus Thüringen, der auch im
Bundesvorstand seiner Partei sitzt, hatte sich dafür ausgesprochen,
die "Ausgrenzung" der AfD zu beenden. Aber: Wie soll das konkret
ablaufen und was hat er vor? Mike Mohring ist Gast in diesem
Podcast und erklärt es hier selbst. Er sagt, die AfD könne sich
immer als Opfer darstellen. Er wolle sie stellen. Durch das
"Ausgrenzen" habe die Partei bislang ihre parlamentarische Faulheit
und ihre Strategie überdecken können. Für Anja Maier hingegen ist
das eine Kapitulation vor der AfD. Mohring selbst war nach der
Beteiligung der CDU an der Wahl von Thomas Kemmerich zum
Ministerpräsidenten gemeinsam mit der AfD 2020 von seinen Ämtern
zurückgetreten. Er ist also ein von der AfD gebranntes Kind. Anja
Maier wirft ihm vor, heute die AfD zu verteidigen und spricht von
einem Stockholm-Syndrom. Das will Mohring aber nicht gelten lassen.
Er sagt, er verteidige die parlamentarische Demokratie. Demokratie
solle auch funktionieren, wenn Extremisten im Landtag säßen. Malte
Pieper sieht dabei auch Parallelen im Umgang mit der PDS/den
Linken. Auch dort habe es damals Ausgrenzung gegeben. Heute habe
Thüringen mit Bodo Ramelow einen Ministerpräsidenten der Linken.
Wenn Sie auch Fragen an Anja Maier und Malte Pieper haben:
Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
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