Herr Ramelow, warum reden Sie nicht mehr mit der AfD?

Herr Ramelow, warum reden Sie nicht mehr mit der AfD?

vor 3 Jahren
Die Thüringer AfD unter der Führung von Höcke und Möller benutze das Parlament als Erpressungsbühne, meint Ministerpräsident Bodo Ramelow. Außerdem spricht er über den russischen Angriffskrieg und Gender-Sprache.
40 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Jahren
In dieser Folge des Podcasts "Wahlkreis Ost" sprechen Anja Maier
und Malte Pieper erneut über die AfD. Zugeschaltet ist diesmal
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow. Er widerspricht dem
CDU-Politiker Mike Mohring, der gesagt hatte, man könne die AfD
nicht ausgrenzen. Die Thüringer AfD habe sich unter der Führung von
Björn Höcke und Stefan Möller selbst eine Opferrolle erarbeitet, so
Ramelow. Außerdem benutze sie das Parlament als Erpressungsbühne.
Was der Ministerpräsident damit meint, erklärt er in dieser Folge.
Er begründet auch, warum er Gespräche mit Wortführern auf
Demonstrationen meidet und sich lieber mit einzelnen Demonstranten
unterhält. Ein weiteres Thema ist die vorhandene Sympathie vieler
Ostdeutscher für Russland und dessen Präsident Wladimir Putin.
Ramelow zufolge handelt es sich oft um verklärte Nostalgie, die
aber eigentlich nichts mit Putin zu tun habe. In diesem
Zusammenhang schildert er auch, wie er mit Russland Verhandlungen
zum Corona-Impfstoff Sputnik V geführt hat und warum sie
schließlich gescheitert sind. Außerdem geht es in dieser Folge um
die Ablehnung der Gender-Sprache durch den Thüringer Landtag und um
ein Anti-West-Gefühl im Osten. Laut Ramelow gab es nach der
Wiedervereinigung eine westdeutsche Überheblichkeit. Das habe viele
Ostdeutsche verletzt und wirke bis heute nach. Wenn Sie auch Fragen
an Anja Maier und Malte Pieper haben: Schreiben Sie an
wahlkreis-ost@mdr.de.
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