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Beschreibung
vor 3 Jahren
In dieser Folge bohren Malte Pieper und Anja Maier ein besonders
dickes Brett. Sie nehmen den Unterschied zwischen Stadt und Land in
den Fokus, speziell die Abgehängtheit mancher ländlicher Räume und
die Folgen für die Demokratie in unserem Land. Plakativ gesagt: Es
geht um die arroganten, woken und hippen Städter, die abschätzig
auf das Land blicken – und um das hinterwäldlerische Land mit Hang
zum Extremismus, das mit Misstrauen auf die Städte blickt. Für ihre
Analyse haben sich Pieper und Maier Unterstützung organisiert:
Yvonne Magwas, CDU-Bundestagsabgeordnete mit Direktmandat aus dem
Vogtland und Vize-Präsidentin des Bundestags.
Anja Maier pendelt zwischen beiden Welten, Stadt und Land. Sie
kennt die Unterschiede und die Reizthemen: Gendern, Verkehrswende,
Zuwanderung, Corona. Da tun sich Klüfte auf zwischen Metropolen und
Dorfleben. Maier findet: Das Misstrauen auf dem Land gegen „die
Politik“ ist nicht immer gerechtfertigt, oft aber würden
Politikerinnen und Politiker die Verhältnisse dort bei ihren
Entscheidungen nicht konsequent mitdenken. Das habe Folgen.
Magwas tut sich schwer damit, von „DER Stadt“ oder „DEM ländlichen
Raum“ zu sprechen. Beides habe Vor- und Nachzüge für jene, die dort
lebten. Auf dem Land könne man beispielsweise viel einfacher einen
Kitaplatz bekommen oder ein Haus kaufen. Dennoch müsse man mit
Blick auf das Land von einer teilweise „deformierten Gesellschaft“
sprechen. Viele junge Männer und vor allem Frauen seien
weggegangen, die Gesellschaft sei überaltert. Dazu kämen ständig
neue Veränderungen durch die Krisen unserer Zeit – und die
Nachwirkungen des Lebens in der DDR und der großen Transformation
zur Wende.
Maier plädiert dafür, endlich zeitgemäße Antworten auf die
Bedürfnisse und Eigenheiten des ländlichen Raumes zu finden. Magwas
sagt, bei Projekten im ländlichen Raum müsse geschaut werden, was
die Menschen brauchten, unabhängig davon, ob sich das rechne.
Außerdem befragen Malte Pieper und Anja Maier die CDU-Politikerin
Magwas dazu, wie sie das Ringen ihrer Partei mit der „Brandmauer
nach rechts“ sieht. Und es geht um das Zukunftszentrum für Deutsche
Einheit und Europäische Transformation, das einen Standort
sucht.
Wenn Sie Fragen an Anja Maier und Malte Pieper haben: Schreiben Sie
an wahlkreis-ost@mdr.de.
dickes Brett. Sie nehmen den Unterschied zwischen Stadt und Land in
den Fokus, speziell die Abgehängtheit mancher ländlicher Räume und
die Folgen für die Demokratie in unserem Land. Plakativ gesagt: Es
geht um die arroganten, woken und hippen Städter, die abschätzig
auf das Land blicken – und um das hinterwäldlerische Land mit Hang
zum Extremismus, das mit Misstrauen auf die Städte blickt. Für ihre
Analyse haben sich Pieper und Maier Unterstützung organisiert:
Yvonne Magwas, CDU-Bundestagsabgeordnete mit Direktmandat aus dem
Vogtland und Vize-Präsidentin des Bundestags.
Anja Maier pendelt zwischen beiden Welten, Stadt und Land. Sie
kennt die Unterschiede und die Reizthemen: Gendern, Verkehrswende,
Zuwanderung, Corona. Da tun sich Klüfte auf zwischen Metropolen und
Dorfleben. Maier findet: Das Misstrauen auf dem Land gegen „die
Politik“ ist nicht immer gerechtfertigt, oft aber würden
Politikerinnen und Politiker die Verhältnisse dort bei ihren
Entscheidungen nicht konsequent mitdenken. Das habe Folgen.
Magwas tut sich schwer damit, von „DER Stadt“ oder „DEM ländlichen
Raum“ zu sprechen. Beides habe Vor- und Nachzüge für jene, die dort
lebten. Auf dem Land könne man beispielsweise viel einfacher einen
Kitaplatz bekommen oder ein Haus kaufen. Dennoch müsse man mit
Blick auf das Land von einer teilweise „deformierten Gesellschaft“
sprechen. Viele junge Männer und vor allem Frauen seien
weggegangen, die Gesellschaft sei überaltert. Dazu kämen ständig
neue Veränderungen durch die Krisen unserer Zeit – und die
Nachwirkungen des Lebens in der DDR und der großen Transformation
zur Wende.
Maier plädiert dafür, endlich zeitgemäße Antworten auf die
Bedürfnisse und Eigenheiten des ländlichen Raumes zu finden. Magwas
sagt, bei Projekten im ländlichen Raum müsse geschaut werden, was
die Menschen brauchten, unabhängig davon, ob sich das rechne.
Außerdem befragen Malte Pieper und Anja Maier die CDU-Politikerin
Magwas dazu, wie sie das Ringen ihrer Partei mit der „Brandmauer
nach rechts“ sieht. Und es geht um das Zukunftszentrum für Deutsche
Einheit und Europäische Transformation, das einen Standort
sucht.
Wenn Sie Fragen an Anja Maier und Malte Pieper haben: Schreiben Sie
an wahlkreis-ost@mdr.de.
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