Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 3 Jahren
In dieser Folge bohren Malte Pieper und Anja Maier ein besonders
dickes Brett. Sie nehmen den Unterschied zwischen Stadt und Land in
den Fokus, speziell die Abgehängtheit mancher ländlicher Räume und
die Folgen für die Demokratie in unserem Land. Plakativ gesagt: Es
geht um die arroganten, woken und hippen Städter, die abschätzig
auf das Land blicken – und um das hinterwäldlerische Land mit Hang
zum Extremismus, das mit Misstrauen auf die Städte blickt. Für ihre
Analyse haben sich Pieper und Maier Unterstützung organisiert:
Yvonne Magwas, CDU-Bundestagsabgeordnete mit Direktmandat aus dem
Vogtland und Vize-Präsidentin des Bundestags. Anja Maier pendelt
zwischen beiden Welten, Stadt und Land. Sie kennt die Unterschiede
und die Reizthemen: Gendern, Verkehrswende, Zuwanderung, Corona. Da
tun sich Klüfte auf zwischen Metropolen und Dorfleben. Maier
findet: Das Misstrauen auf dem Land gegen „die Politik“ ist nicht
immer gerechtfertigt, oft aber würden Politikerinnen und Politiker
die Verhältnisse dort bei ihren Entscheidungen nicht konsequent
mitdenken. Das habe Folgen. Magwas tut sich schwer damit, von „DER
Stadt“ oder „DEM ländlichen Raum“ zu sprechen. Beides habe Vor- und
Nachzüge für jene, die dort lebten. Auf dem Land könne man
beispielsweise viel einfacher einen Kitaplatz bekommen oder ein
Haus kaufen. Dennoch müsse man mit Blick auf das Land von einer
teilweise „deformierten Gesellschaft“ sprechen. Viele junge Männer
und vor allem Frauen seien weggegangen, die Gesellschaft sei
überaltert. Dazu kämen ständig neue Veränderungen durch die Krisen
unserer Zeit – und die Nachwirkungen des Lebens in der DDR und der
großen Transformation zur Wende. Maier plädiert dafür, endlich
zeitgemäße Antworten auf die Bedürfnisse und Eigenheiten des
ländlichen Raumes zu finden. Magwas sagt, bei Projekten im
ländlichen Raum müsse geschaut werden, was die Menschen brauchten,
unabhängig davon, ob sich das rechne. Außerdem befragen Malte
Pieper und Anja Maier die CDU-Politikerin Magwas dazu, wie sie das
Ringen ihrer Partei mit der „Brandmauer nach rechts“ sieht. Und es
geht um das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische
Transformation, das einen Standort sucht. Wenn Sie Fragen an Anja
Maier und Malte Pieper haben: Schreiben Sie an
wahlkreis-ost@mdr.de.
dickes Brett. Sie nehmen den Unterschied zwischen Stadt und Land in
den Fokus, speziell die Abgehängtheit mancher ländlicher Räume und
die Folgen für die Demokratie in unserem Land. Plakativ gesagt: Es
geht um die arroganten, woken und hippen Städter, die abschätzig
auf das Land blicken – und um das hinterwäldlerische Land mit Hang
zum Extremismus, das mit Misstrauen auf die Städte blickt. Für ihre
Analyse haben sich Pieper und Maier Unterstützung organisiert:
Yvonne Magwas, CDU-Bundestagsabgeordnete mit Direktmandat aus dem
Vogtland und Vize-Präsidentin des Bundestags. Anja Maier pendelt
zwischen beiden Welten, Stadt und Land. Sie kennt die Unterschiede
und die Reizthemen: Gendern, Verkehrswende, Zuwanderung, Corona. Da
tun sich Klüfte auf zwischen Metropolen und Dorfleben. Maier
findet: Das Misstrauen auf dem Land gegen „die Politik“ ist nicht
immer gerechtfertigt, oft aber würden Politikerinnen und Politiker
die Verhältnisse dort bei ihren Entscheidungen nicht konsequent
mitdenken. Das habe Folgen. Magwas tut sich schwer damit, von „DER
Stadt“ oder „DEM ländlichen Raum“ zu sprechen. Beides habe Vor- und
Nachzüge für jene, die dort lebten. Auf dem Land könne man
beispielsweise viel einfacher einen Kitaplatz bekommen oder ein
Haus kaufen. Dennoch müsse man mit Blick auf das Land von einer
teilweise „deformierten Gesellschaft“ sprechen. Viele junge Männer
und vor allem Frauen seien weggegangen, die Gesellschaft sei
überaltert. Dazu kämen ständig neue Veränderungen durch die Krisen
unserer Zeit – und die Nachwirkungen des Lebens in der DDR und der
großen Transformation zur Wende. Maier plädiert dafür, endlich
zeitgemäße Antworten auf die Bedürfnisse und Eigenheiten des
ländlichen Raumes zu finden. Magwas sagt, bei Projekten im
ländlichen Raum müsse geschaut werden, was die Menschen brauchten,
unabhängig davon, ob sich das rechne. Außerdem befragen Malte
Pieper und Anja Maier die CDU-Politikerin Magwas dazu, wie sie das
Ringen ihrer Partei mit der „Brandmauer nach rechts“ sieht. Und es
geht um das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische
Transformation, das einen Standort sucht. Wenn Sie Fragen an Anja
Maier und Malte Pieper haben: Schreiben Sie an
wahlkreis-ost@mdr.de.
Weitere Episoden
47 Minuten
vor 1 Woche
49 Minuten
vor 3 Wochen
47 Minuten
vor 1 Monat
54 Minuten
vor 1 Monat
56 Minuten
vor 2 Monaten
Abonnenten
Würzburg
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.