Kann Einwanderung im Osten klappen?

Kann Einwanderung im Osten klappen?

vor 3 Jahren
Deutschland leidet in nahezu allen Branchen an einem Arbeitskräftemangel. Eine Lösung: das Anwerben von Leuten im Ausland. Doch gibt es im Osten dafür genug Toleranz? Als Gast: Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig.
40 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Jahren
Es fehlt an Lehrkräften, medizinischem Personal und Handwerkern.
Der Arbeitskräftemangel zieht sich in Deutschland durch nahezu alle
Branchen. Eine Strategie der Politik ist es, Arbeitskräfte aus dem
Ausland anzuwerben. Doch sind diese Menschen im Osten Deutschlands
willkommen? Darüber sprechen Hanno Grieß und Anja Maier in dieser
Folge mit Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig von der SPD.
Dabei wird ziemlich schnell klar, dass es einen Mentalitätswechsel
braucht.
Martin Dulig meint, es müsse besser für die Akzeptanz ausländischer
Fachkräfte geworben werden. Hier sieht er auch die Arbeitgeber in
der Pflicht, entsprechend auf die Belegschaft einzuwirken. Und: Der
Umgang mit den Geflüchteten werde entscheidend sein für die Frage,
ob Sachsen attraktiv für Zuwanderung werde. Nicht alle Unternehmen
hätten erkannt, dass sie auf Arbeitskräfte aus dem Ausland
angewiesen werden sein. Der SPD-Politiker berichtet von vielen
Gesprächen, in denen er auf eine Reihe von Vorurteilen stößt. Anja
Maier sieht auch die Politik am Zug. Es gehe darum, weltoffen zu
sein und da müsse die Politik Vorbild sein. Wenn man sich da nicht
bewege, verpasse man etwas. Deutschland stehe beim Werben um
Arbeitskräfte in Konkurrenz zu vielen anderen Ländern.
Wenn Sie Fragen an Anja Maier und Hanno Grieß haben, schreiben Sie
an: wahlkreis-ost@mdr.de
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