Heizungs-Chaos: Lässt die Politik Handwerker im Stich?
vor 3 Jahren
Viele Heizungen müssen umgerüstet werden. Es fehlen aber
Handwerker. Wird genug für die Nachwuchsgewinnung getan? Sollten
Schulen wie in der DDR mit Betrieben zusammenarbeiten? Gast:
Handwerkspräsident Jörg Dittrich.
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Beschreibung
vor 3 Jahren
In Deutschland sollen ab 2024 neue Heizungen zu 65 Prozent
Erneuerbare Energien nutzen. Das bedeutet, herkömmliche Öl- und
Gas-Heizungen können dann nicht mehr eingebaut werden. Aber wie
soll das gehen? Überall fehlen Handwerker. Darüber sprechen Hanno
Grieß und Anja Maier mit dem Präsidenten des Zentralverbands des
Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich. Der Handwerkspräsident wirft
der Politik unter anderem vor, dass jedes Jahr um finanzielle
Mittel gekämpft werden müsse. Als Beispiel nennt er die
Azubi-Tickets für den öffentlichen Nahverkehr. Beim Studium stelle
die Förderung dagegen niemand in Frage. Außerdem diskutieren Grieß,
Maier und Dittrich über die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre sich
in einigen Punkten an der ehemaligen DDR zu orientieren. Dort gab
es das Unterrichtsfach Produktive Arbeit (PA). Dabei bekamen
Schüler Einblicke in die Betriebe. Grieß, Maier und Dittrich
stellen auch fest, dass auf Baustellen kaum Frauen arbeiten. Dabei
verändern sie nach Angaben des Handwerkspräsidenten das
Arbeitsklima positiv. Was muss getan werden, um den Handwerksberuf
weiblicher zu machen? Trotz der vielen Probleme im Handwerk schaut
Dittrich optimistisch in die Zukunft und verweist auf die Vorteile
in Ostdeutschland. Den Gender-Gap gäbe es hier nicht so wie im
Westen. Die Kinderbetreuung sei ebenfalls besser. Außerdem werden
die Löhne im Handwerk Dittrich zufolge weiter steigen. Wenn Sie
Fragen an Anja Maier und Hanno Grieß haben, schreiben Sie an:
wahlkreis-ost@mdr.de
Erneuerbare Energien nutzen. Das bedeutet, herkömmliche Öl- und
Gas-Heizungen können dann nicht mehr eingebaut werden. Aber wie
soll das gehen? Überall fehlen Handwerker. Darüber sprechen Hanno
Grieß und Anja Maier mit dem Präsidenten des Zentralverbands des
Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich. Der Handwerkspräsident wirft
der Politik unter anderem vor, dass jedes Jahr um finanzielle
Mittel gekämpft werden müsse. Als Beispiel nennt er die
Azubi-Tickets für den öffentlichen Nahverkehr. Beim Studium stelle
die Förderung dagegen niemand in Frage. Außerdem diskutieren Grieß,
Maier und Dittrich über die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre sich
in einigen Punkten an der ehemaligen DDR zu orientieren. Dort gab
es das Unterrichtsfach Produktive Arbeit (PA). Dabei bekamen
Schüler Einblicke in die Betriebe. Grieß, Maier und Dittrich
stellen auch fest, dass auf Baustellen kaum Frauen arbeiten. Dabei
verändern sie nach Angaben des Handwerkspräsidenten das
Arbeitsklima positiv. Was muss getan werden, um den Handwerksberuf
weiblicher zu machen? Trotz der vielen Probleme im Handwerk schaut
Dittrich optimistisch in die Zukunft und verweist auf die Vorteile
in Ostdeutschland. Den Gender-Gap gäbe es hier nicht so wie im
Westen. Die Kinderbetreuung sei ebenfalls besser. Außerdem werden
die Löhne im Handwerk Dittrich zufolge weiter steigen. Wenn Sie
Fragen an Anja Maier und Hanno Grieß haben, schreiben Sie an:
wahlkreis-ost@mdr.de
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