Chaostage bei der Ampel

Chaostage bei der Ampel

vor 3 Jahren
Jeder gegen Jede, das scheint gerade das Motto zu sein bei der Ampel. SPD, Grüne und FDP holzen derzeit wie in einem Spiel der Fußball-Kreisliga. Was treibt die Parteien an und kehren sie irgendwann zum Regieren zurück?
34 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Jahren
Malte Pieper ist sprachlos, wie es derzeit bei der Ampel auf
Bundesebene zugeht. Die Regierung zerlege sich beim Streit um
Energiewende und Co. auf offener Bühne. Die
Hauptstadt-Politik-Auskennerin Anja Maier ist ebenso entsetzt:
„Hier herrscht grad Alle gegen Alle, Jeder gegen Jeden.“ Auch als
Bürgerin und Steuerzahlerin sei sie nur noch genervt. Pieper und
Maier sezieren die Probleme und Antriebe, die jede der drei
Ampel-Parteien gerade hat. Die FDP ist einerseits rechthaberisch,
andererseits ständig verstimmt. Die Grünen führen sich auf wie
Streber. Die SPD dagegen wird von einem Merkel-Wiedergänger im
Kanzleramt vertreten. Olaf Scholz hat den Streit um das
Heizungsgesetz viel zu lange laufen lassen und sollte endlich ins
Handeln kommen, urteilen Maier und Pieper. Die FDP dagegen sollte
ihr internes Chaos in den Griff bekommen und verinnerlichen, dass
man mit reinem Verhindern nichts verändert und auch keine Wahlen
gewinnt. Die Grünen wiederrum haben eine ganze Reihe von Problemen.
Das Gesetz, dass ihnen am Herzen liegt, ist schlecht gemacht und
schlecht erklärt. Die Partei ist personell miserabel aufgestellt
und macht es mit ihrer Schwippschwager-Politik nur noch schlimmer.
Und ein wenig Kontakt zur Basis täte den Grünen auch nicht
schlecht. Am Ende bleibt eine Frage: Ist diese Regierung überhaupt
noch fähig, sich zusammenzureißen und zusammenzuarbeiten? Anja
Maier ist verhalten optimistisch – und sie hat einen Grund dafür.
Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
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