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Beschreibung
vor 2 Jahren
Wut lässt sich auf dem Land vor allem bei Männern beobachten. Malte
Pieper und Anja Maier versuchen zu verstehen, warum das so ist.
Dafür treffen sie sich in Bautzen mit den Politikwissenschaftlern
Julian Nejkow und Clemens Kießling, die zusammen auch den Podcast
"Nach meiner Kenntnis ist das sofort!" moderieren. Außerdem hat
Nejkow für die Hochschule Zittau/Görlitz die Stimmungslage in
Ostsachsen auf außergewöhnliche Weise untersucht. Er führte in
Kneipen viele Interviews. Dabei habe er erkannt, dass hinter der
Wut oft eine Angst vor der Zukunft stecke. Die Männer würden nach
oben schimpfen und nach unten treten. Gerade in den Kleinstädten
hätten es Flüchtlinge und Asylbewerber nicht leicht.
In dieser Folge spielt auch das Verhältnis der Ostdeutschen zum
Staat eine Rolle. Julian Nejkow erkennt eine Art
"Dienstleistungsmentalität". Der Staat werde von den Menschen als
Dienstleister wahrgenommen. Er solle das Lebensumfeld möglichst
effektiv organisieren und sich ansonsten raushalten. Laut Clemens
Kießling wird es immer dann schwierig, wenn sich der Staat nicht
daran halte etwa bei Corona oder beim Thema Heizungen. In dieser
Gemengelage werde die AfD dann als "Schutzpatron" wahrgenommen.
Nejkow und Kießling kritisieren in dieser Folge außerdem eine
Aussage der Sprecherin der Ost-Grünen im Bundestag, Paula
Piechotta. Sie hatte in diesem Podcast zuletzt gemeint, die Grünen
könnten in Ostsachsen wegen des Männerüberschusses keine hohen
Wahlergebnisse erzielen. Anja Meier findet diese Ansicht ebenfalls
schwierig. Sie erklärt, warum viele Bundestagsabgeordnete in Berlin
die Bodenhaftung verlören.
Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
Pieper und Anja Maier versuchen zu verstehen, warum das so ist.
Dafür treffen sie sich in Bautzen mit den Politikwissenschaftlern
Julian Nejkow und Clemens Kießling, die zusammen auch den Podcast
"Nach meiner Kenntnis ist das sofort!" moderieren. Außerdem hat
Nejkow für die Hochschule Zittau/Görlitz die Stimmungslage in
Ostsachsen auf außergewöhnliche Weise untersucht. Er führte in
Kneipen viele Interviews. Dabei habe er erkannt, dass hinter der
Wut oft eine Angst vor der Zukunft stecke. Die Männer würden nach
oben schimpfen und nach unten treten. Gerade in den Kleinstädten
hätten es Flüchtlinge und Asylbewerber nicht leicht.
In dieser Folge spielt auch das Verhältnis der Ostdeutschen zum
Staat eine Rolle. Julian Nejkow erkennt eine Art
"Dienstleistungsmentalität". Der Staat werde von den Menschen als
Dienstleister wahrgenommen. Er solle das Lebensumfeld möglichst
effektiv organisieren und sich ansonsten raushalten. Laut Clemens
Kießling wird es immer dann schwierig, wenn sich der Staat nicht
daran halte etwa bei Corona oder beim Thema Heizungen. In dieser
Gemengelage werde die AfD dann als "Schutzpatron" wahrgenommen.
Nejkow und Kießling kritisieren in dieser Folge außerdem eine
Aussage der Sprecherin der Ost-Grünen im Bundestag, Paula
Piechotta. Sie hatte in diesem Podcast zuletzt gemeint, die Grünen
könnten in Ostsachsen wegen des Männerüberschusses keine hohen
Wahlergebnisse erzielen. Anja Meier findet diese Ansicht ebenfalls
schwierig. Sie erklärt, warum viele Bundestagsabgeordnete in Berlin
die Bodenhaftung verlören.
Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
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