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Beschreibung
vor 2 Jahren
Sie war über viele Jahre die prominenteste Stimme der Linken – und
die streitbarste Politikerin ihrer Partei. Nun geht Sahra
Wagenknecht eigene Wege. Die Fraktion der Linken im Bundestag löst
sich auf. Was wird nun aus der Partei? Darüber spricht Malte Pieper
mit zwei Menschen, die sich auskennen, wenn es um die Linke geht.
Für Anja Maier springt in dieser Folge Uwe Jahn ein, der für den
MDR aus der Hauptstadt berichtet. Und mit dabei ist auch Petra
Sitte, Bundestagsabgeordnete der Linken. Sie ist eine Politikerin,
die ihre Partei so gut kennt, wie nur wenige andere.
Sitte sagt, sie empfinde die aktuellen Ereignisse als eine bittere
Niederlage. Die Linke werde dem Bundestag als Fraktion fehlen. Für
die Mitarbeitenden der Fraktion, die nun ihre Jobs verlören, sei es
schrecklich. Mit Blick auf das Wagenknecht-Lager sei es schade,
dass kein Kompromiss zustande gekommen sei. Nun gehe es darum, die
Partei neu aufzustellen mit Blick auf Zukunftsthemen – und dabei
die soziale Frage nicht aus dem Blick zu verlieren. Hoffnung mache
ihr, dass die Partei viele junge Mitglieder habe. Dass die AfD als
Protestpartei, die die Linke einst war, punktet, schmerzt sie. Die
AfD spiele die Schwächsten gegeneinander aus, wenn sie sozial
Schwache gegen Flüchtlinge aufhetze. Der wahre Konflikt bestehe
aber zwischen Unten und Oben. Mit Blick auf die kommenden
Wahlkämpfe sagt sie: Gerade in dieser gesellschaftlichen Situation
brauche es die Linke.
Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
die streitbarste Politikerin ihrer Partei. Nun geht Sahra
Wagenknecht eigene Wege. Die Fraktion der Linken im Bundestag löst
sich auf. Was wird nun aus der Partei? Darüber spricht Malte Pieper
mit zwei Menschen, die sich auskennen, wenn es um die Linke geht.
Für Anja Maier springt in dieser Folge Uwe Jahn ein, der für den
MDR aus der Hauptstadt berichtet. Und mit dabei ist auch Petra
Sitte, Bundestagsabgeordnete der Linken. Sie ist eine Politikerin,
die ihre Partei so gut kennt, wie nur wenige andere.
Sitte sagt, sie empfinde die aktuellen Ereignisse als eine bittere
Niederlage. Die Linke werde dem Bundestag als Fraktion fehlen. Für
die Mitarbeitenden der Fraktion, die nun ihre Jobs verlören, sei es
schrecklich. Mit Blick auf das Wagenknecht-Lager sei es schade,
dass kein Kompromiss zustande gekommen sei. Nun gehe es darum, die
Partei neu aufzustellen mit Blick auf Zukunftsthemen – und dabei
die soziale Frage nicht aus dem Blick zu verlieren. Hoffnung mache
ihr, dass die Partei viele junge Mitglieder habe. Dass die AfD als
Protestpartei, die die Linke einst war, punktet, schmerzt sie. Die
AfD spiele die Schwächsten gegeneinander aus, wenn sie sozial
Schwache gegen Flüchtlinge aufhetze. Der wahre Konflikt bestehe
aber zwischen Unten und Oben. Mit Blick auf die kommenden
Wahlkämpfe sagt sie: Gerade in dieser gesellschaftlichen Situation
brauche es die Linke.
Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
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