Ein Jahr AfD-Landrat: Viel versprochen, nichts gehalten?
vor 2 Jahren
Deutschlands erster AfD-Landrat, Robert Sesselmann, ist seit knapp
einem Jahr im Amt. Was wurde im Kreis Sonneberg von seinen
Versprechen umgesetzt? Fast nichts, stellt der Thüringer
Kabarettist Jonas Greiner fest.
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Beschreibung
vor 2 Jahren
In dieser Folge schauen Host Malte Pieper und Focus-Chefreporterin
Anja Maier nach Thüringen, in den Landkreis Sonneberg. Dort ist
Deutschlands erster AfD-Landrat, Robert Sesselmann, seit fast einem
Jahr im Amt. Im Wahlkampf hatte er viel versprochen: Er wollte
unter anderem den "Euro abschaffen" und "Grenzen schließen". Was
ist aus diesen und anderen Versprechen geworden? Das lassen sich
Pieper und Maier von dem Thüringer Kabarettisten Jonas Greiner
erzählen. Er sitzt als Parteiloser im Stadtrat von Lauscha. Greiner
erklärt unter anderem, warum Sesselmann seiner Meinung nach an der
Realität scheitert. Außerdem nennt der Kabarettist Beispiele, wie
Sesselmann versuche, mit Symbolpolitik Eindruck zu machen. Der
Gesellschaft bringe das aber nichts.
Ein weiteres Thema dieser Folge ist die Gewalt im Wahlkampf. In
Dresden wird der SPD-Europaabgeordnete Matthias Ecke brutal
angegriffen. In Berlin traf es Wirtschaftssenatorin Franziska
Giffey, ebenfalls von der SPD. Auch sie wird verletzt. Und das sind
bei weitem nicht die einzigen Vorfälle. Kabarettist Jonas Greiner
findet die Situation bedrohlich und meint: "Wir müssen jetzt für
die Demokratie kämpfen." Er erklärt auch, wie er sich das
vorstellt. Greiner stellt außerdem fest, dass die Parteien
insgesamt an Bedeutung verloren hätten. Darin liege aber auch eine
Chance. Für die AfD sei es schwerer Parteilose zu diskreditieren.
Der Kabarettist führt aus, welche Fehler die etablierten Parteien
machen und was sie tun müssen, um das Vertrauen der Menschen
zurückzugewinnen.
Maier und Pieper blicken auch zurück auf den CDU-Parteitag in
Berlin. In diesem Zusammenhang kommen sie auf ein Interview mit
Parteichef Friedrich Merz zu sprechen. Dieser hatte gesagt, dass er
gerne in die ostdeutschen Bundesländer reise – auch wenn er im
Osten mehr erklären müsse als im Westen. Dabei ging es Merz vor
allem um die CDU-Position zum russischen Angriffskrieg gegen die
Ukraine. Anja Maier und Jonas Greiner erläutern, warum diese
Aussagen für sie eine "Frechheit" sind. Und sie bezweifeln, dass
sich der CDU-Chef mit diesen Aussagen im Osten Freunde macht.
Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
Anja Maier nach Thüringen, in den Landkreis Sonneberg. Dort ist
Deutschlands erster AfD-Landrat, Robert Sesselmann, seit fast einem
Jahr im Amt. Im Wahlkampf hatte er viel versprochen: Er wollte
unter anderem den "Euro abschaffen" und "Grenzen schließen". Was
ist aus diesen und anderen Versprechen geworden? Das lassen sich
Pieper und Maier von dem Thüringer Kabarettisten Jonas Greiner
erzählen. Er sitzt als Parteiloser im Stadtrat von Lauscha. Greiner
erklärt unter anderem, warum Sesselmann seiner Meinung nach an der
Realität scheitert. Außerdem nennt der Kabarettist Beispiele, wie
Sesselmann versuche, mit Symbolpolitik Eindruck zu machen. Der
Gesellschaft bringe das aber nichts.
Ein weiteres Thema dieser Folge ist die Gewalt im Wahlkampf. In
Dresden wird der SPD-Europaabgeordnete Matthias Ecke brutal
angegriffen. In Berlin traf es Wirtschaftssenatorin Franziska
Giffey, ebenfalls von der SPD. Auch sie wird verletzt. Und das sind
bei weitem nicht die einzigen Vorfälle. Kabarettist Jonas Greiner
findet die Situation bedrohlich und meint: "Wir müssen jetzt für
die Demokratie kämpfen." Er erklärt auch, wie er sich das
vorstellt. Greiner stellt außerdem fest, dass die Parteien
insgesamt an Bedeutung verloren hätten. Darin liege aber auch eine
Chance. Für die AfD sei es schwerer Parteilose zu diskreditieren.
Der Kabarettist führt aus, welche Fehler die etablierten Parteien
machen und was sie tun müssen, um das Vertrauen der Menschen
zurückzugewinnen.
Maier und Pieper blicken auch zurück auf den CDU-Parteitag in
Berlin. In diesem Zusammenhang kommen sie auf ein Interview mit
Parteichef Friedrich Merz zu sprechen. Dieser hatte gesagt, dass er
gerne in die ostdeutschen Bundesländer reise – auch wenn er im
Osten mehr erklären müsse als im Westen. Dabei ging es Merz vor
allem um die CDU-Position zum russischen Angriffskrieg gegen die
Ukraine. Anja Maier und Jonas Greiner erläutern, warum diese
Aussagen für sie eine "Frechheit" sind. Und sie bezweifeln, dass
sich der CDU-Chef mit diesen Aussagen im Osten Freunde macht.
Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper
haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
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