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#38 Die Schwierigkeit des Mehrfrontenkriegs

#38 Die Schwierigkeit des Mehrfrontenkriegs

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44:38
Ex-General Bühler sieht derzeit keine ukrainische Großoffensive bei
Cherson – zumindest nicht auf der operativen und strategischen
Ebene. Es habe aber auch keine schnelle Fortsetzung des russischen
Vormarschs mit Bodentruppen im Donbass gegeben. – Die russische
Armee im Dilemma: Sie muss sich auf den Donbass konzentrieren und
auf der anderen Seite muss sie im Norden die Versorgungslinie bei
Charkiw und die Landzugänge zur Krim verteidigen. Das bindet laut
Bühler wesentliche Kräfte. – Kampf um die Krim: Die
Schwarzmeerflotte bedroht nach wie vor die Ukraine. Ein Angriff auf
sie ist Bühler zufolge ein legitimes militärisches Ziel. Er glaube
aber nicht, dass die Ukraine jetzt die Krim zurückerobern werde.
Die ukrainische Armee habe derzeit andere Herausforderungen. – Ist
jetzt die Zeit für Verhandlungen? Für die ukrainische Bevölkerung
gibt es laut dem General nur die Wahl zwischen Diktatfrieden und
Fortführung des Abwehrkampfes. Die politische Führung und das Volk
seien Umfragen zufolge für die Fortführung. Den Konflikt
einzufrieren, kann sich Bühler auch nicht vorstellen. –
Hörerfragen: Welche Rolle spielt die Aufklärung über Satelliten für
die Ukraine? Was machen die Kommandostände in Kramatorsk? Spielen
Wallmeister, die Sperren anlegen, eine Rolle? Werden Soldaten in
humanitären Völkerrecht ausgebildet? Und werden ukrainische Waffen
weiterverkauft? Wenn Sie Fragen an Ex-General Erhard Bühler haben:
Mail an General@mdraktuell.de oder per Telefon unter 0800 6 373737
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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