#73 Munitionsmangel - wer ist schuld?

#73 Munitionsmangel - wer ist schuld?

vor 3 Jahren
Die Bundeswehr hat zu wenig Munition - für sich selbst und für das an die Ukraine gelieferte Kriegsgerät. Ist die Politik schuld oder die Rüstungsindustrie? Und: Verstimmungen zwischen Russland und Belarus.
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Beschreibung

vor 3 Jahren
Die Lage an den drei wichtigen Fronten ist weitgehend stabil. Im
Nordosten kommt die Ukraine nicht mehr voran. Im Donbass erzielt
Russland taktische Geländegewinne. Im Süden gräbt die russische
Armee sich dagegen ein. Es gibt zahlreiche Truppenverschiebungen
auf beiden Seiten. Und der russische Raketenbeschuss auf
ukrainische Städte hat derzeit nachgelassen. Außerdem schauen wir
auf Verstimmungen zwischen Moskau und Minsk. Russlands Präsident
Putin scheint Druck auf den Machthaber von Belarus, Lukaschenko, zu
machen. Anscheinend will er, dass sich Belarus mehr im Krieg gegen
die Ukraine engagiert. Lukaschenko wiederum übt offene Kritik an
Putins Krieg in der Ukraine - das Verhältnis scheint angespannt.
Und in dieser Lage stirbt auf einmal ein Minister von Belarus.
Ursache unklar. In einem Schwerpunkt schauen wir auf den
Munitionsmangel bei der Bundeswehr. Die deutsche Armee hat zu wenig
Munition in ihren Beständen. Und sie muss passen, wenn es um
Nachschub für die Ukraine geht, beispielsweise um Munition für die
gelieferten Panzerhaubitzen 2000. Im Kanzleramt trifft man sich zum
"Munitionsgipfel". Und SPD-Chef Klingbeil hat die Industrie
angezählt, sie sei zu langsam. Ex-Nato-General Bühler erklärt,
woran es hakt. Die Aussagen von Klingbeil sieht er kritisch. Wenn
Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen
sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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