#84 Nichts auf Lager – Deutschland und seine Leopard-Panzer
vor 3 Jahren
Mehrere Länder wollen der Ukraine Leopard-Kampfpanzer liefern. Das
setzt Deutschland unter Druck. Könnte die Bundesrepublik überhaupt
zeitnah liefern? Daran gibt es erhebliche Zweifel. Und: Lambrecht
tritt ab.
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Beschreibung
vor 3 Jahren
Am Wochenende gab es neue russische Angriffswellen mit Raketen auf
Städte in der Ukraine. Wieder war die zivile Infrastruktur das
Ziel, es gab großflächige Stromausfälle. Besonders tragisch ist der
Einschlag in ein Hochhaus in Dnipro mit Dutzenden Toten.
Ex-Nato-General Erhard Bühler geht davon aus, dass es sich um
gezielten Beschuss handelte. Viele der Geschosse sind ukrainischen
Angaben zufolge abgefangen worden. Gegen manche Geschosse haben die
Verteidiger aber auch keine Chance. Warum das so ist, besprechen
Tim Deisinger und Erhard Bühler im Podcast. Ansonsten ist die
aktuelle Lage von schweren Kämpfen im Donbass bestimmt. Größere
Frontverschiebungen gibt es nicht. Allerdings hat die Ukraine
inzwischen eingeräumt, dass sie die Stadt Soledar verloren hat.
Wendet sich da gerade die Lage zugunsten der Russen? Das sehe er
nicht, sagt Bühler. Vielmehr gebe es noch ein Zeitfenster für die
Ukrainer, wieder in die Offensive zu kommen. Die Debatte um die
Lieferung von Kampfpanzern dauert an. Mehrere Länder wollen
Leopard-Kampfpanzer an die Ukraine abgeben. Diese Woche dürfte
entscheidend sein. Und Deutschland? Immer wieder stand die Frage im
Raum, ob Leopard-Panzer aus Industriebeständen an die Ukraine
geliefert werden könnten. Ein Interview mit einem Experten legt
jetzt jedoch nahe, dass solche Lieferungen erst 2024 realistisch
wären. Die Panzer seien fern davon, einsatzfähig zu sein.
Deutschland hätte bereits im vergangenen Jahr eine Aufarbeitung
dieser Panzer in Auftrag geben sollen, findet Bühler. Da sei eine
Chance verpasst worden. Wir sprechen darüber, welche Möglichkeiten
Deutschland noch hat. Eine Lieferung aus Bundeswehr-Beständen zum
Beispiel? Bühler will das nicht mehr ausschließen. Er sagt aber
auch, dass dies schwerwiegende Folgen für die Bundeswehr hätte.
Und: Verteidigungsministerin Christine Lambrecht tritt ab. Ihr
Nachfolger hat viel zu tun. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an
general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637
37 37.
Städte in der Ukraine. Wieder war die zivile Infrastruktur das
Ziel, es gab großflächige Stromausfälle. Besonders tragisch ist der
Einschlag in ein Hochhaus in Dnipro mit Dutzenden Toten.
Ex-Nato-General Erhard Bühler geht davon aus, dass es sich um
gezielten Beschuss handelte. Viele der Geschosse sind ukrainischen
Angaben zufolge abgefangen worden. Gegen manche Geschosse haben die
Verteidiger aber auch keine Chance. Warum das so ist, besprechen
Tim Deisinger und Erhard Bühler im Podcast. Ansonsten ist die
aktuelle Lage von schweren Kämpfen im Donbass bestimmt. Größere
Frontverschiebungen gibt es nicht. Allerdings hat die Ukraine
inzwischen eingeräumt, dass sie die Stadt Soledar verloren hat.
Wendet sich da gerade die Lage zugunsten der Russen? Das sehe er
nicht, sagt Bühler. Vielmehr gebe es noch ein Zeitfenster für die
Ukrainer, wieder in die Offensive zu kommen. Die Debatte um die
Lieferung von Kampfpanzern dauert an. Mehrere Länder wollen
Leopard-Kampfpanzer an die Ukraine abgeben. Diese Woche dürfte
entscheidend sein. Und Deutschland? Immer wieder stand die Frage im
Raum, ob Leopard-Panzer aus Industriebeständen an die Ukraine
geliefert werden könnten. Ein Interview mit einem Experten legt
jetzt jedoch nahe, dass solche Lieferungen erst 2024 realistisch
wären. Die Panzer seien fern davon, einsatzfähig zu sein.
Deutschland hätte bereits im vergangenen Jahr eine Aufarbeitung
dieser Panzer in Auftrag geben sollen, findet Bühler. Da sei eine
Chance verpasst worden. Wir sprechen darüber, welche Möglichkeiten
Deutschland noch hat. Eine Lieferung aus Bundeswehr-Beständen zum
Beispiel? Bühler will das nicht mehr ausschließen. Er sagt aber
auch, dass dies schwerwiegende Folgen für die Bundeswehr hätte.
Und: Verteidigungsministerin Christine Lambrecht tritt ab. Ihr
Nachfolger hat viel zu tun. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an
general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637
37 37.
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