#85 Panzer allein sind kein "Game-Changer"

#85 Panzer allein sind kein "Game-Changer"

vor 3 Jahren
Verteidigungsminister aus rund 50 Ländern beraten über Panzer-Lieferungen in die Ukraine. Deutschland muss sich entscheiden. Außerdem: Wie sich der neue Bundesverteidigungsminister Pistorius präsentiert.
58 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Jahren
Am Anfang des Podcasts geht es um die militärische Lage in der
Ukraine. An der Front tut sich wenig, keine Seite kann wesentliche
Geländegewinne erzielen. Die Verluste sind jedoch hoch. Russland
setzt zunehmend Raketen vom Typ S400 ein, die zwar moderner sind
als die bisher verwendeten, aber auch nicht präzise treffen.
Ex-General Bühler war wie viele andere Beobachter auch überrascht
von der Ernennung des neuen Verteidigungsministers Pistorius.
Pistorius bringe aber gute Voraussetzungen mit, bei seinen ersten
Terminen habe er souverän und kompetent gewirkt. Nach Ansicht von
Bühler muss Pistorius vor allem die Außendarstellung Deutschlands
verbessern und die Bundeswehr modernisieren. Im zweiten Teil des
Podcasts sprechen Tim Deisinger und Erhard Bühler über das Treffen
der Verteidigungsminister in Ramstein, wo über Panzerlieferungen an
die Ukraine beraten wird. Bühler findet es bedauerlich, dass Polen
damit droht, auch ohne deutsche Zustimmung Leopard-Kampfpanzer zu
schicken. Er glaubt aber nicht, dass die Regierung in Warschau am
Ende so weit geht. Der Militär-Experte hält es generell für
wichtig, dass die Ukraine moderne westliche Panzer erhält. Man
sollte aber nicht zu viel erwarten. Ein Game-Changer im Krieg seien
die Panzer nicht. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an
general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637
37 37.
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