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#95 Ein Jahr Krieg

#95 Ein Jahr Krieg

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Vor genau einem Jahr startete Russland seinen Überfall auf die
Ukraine. In dieser Folge besprechen Host Tim Deisinger und
Ex-Nato-General Erhard Bühler deswegen das große Ganze in diesem
Krieg. Die ukrainische Armee hat viele Tausend Tote zu beklagen,
zahlreiche Opfer gibt es auch unter der Zivilbevölkerung. Russland
hat ebenso schwere Verluste zu beklagen. Bühler sagt, das Land
verheize seine Soldaten ohne Rücksicht auf Verluste. Er zeigt sich
verwundert, wie wenig Widerstand es in Russland dagegen zu geben
scheint. Es geht in dieser Folge auch um den Beginn des Krieges und
die folgenschweren Fehlplanungen auf russischer Seite. Die Ukraine
habe gezeigt, wie wehrhaft sie sei, auch dank westlicher
Unterstützung. Nach den ersten Eroberungen musste sich die
russische Armee mehrfach zurückziehen. Die politischen Ziele des
Kreml seien aber unverändert, vermutet Bühler. Deisinger und Bühler
besprechen verschiedene Szenarien für das zweite Kriegsjahr. Bühler
rechnet mit einer größeren ukrainischen Offensive. Die Russen
versuchten bereits, Erfolge zu erzielen, allerdings unter hohen
Verlusten. Eine weitere Mobilisierung in Russland scheine
wahrscheinlich, so Bühler. Zur aktuelle Lage: Die Brennpunkte
liegen weiter im Osten der Ukraine, beispielsweise bei Bachmut.
Noch können die Ukrainer die Stadt halten. Die Intensität der
russischen Angriffe habe zugenommen, sagt Bühler. Er sieht aber
auch Anzeichen für logistische Probleme bei der russischen
Artillerie. China hat einen Friedensplan vorgelegt. Bühler sieht
darin eine wichtige außenpolitische Positionierung des Landes. In
Moskau müsse man das berücksichtigen. Russische Drohungen der
vergangenen Monate würden damit relativiert. Die Präsidenten von
Russland und den USA haben wichtige Reden gehalten. Wladimir Putin
hat kurz vor dem Jahrestag des Kriegsbeginns dem Westen die Schuld
daran gegeben. Bühler sagt zu der Rede, Putin biete Kulturkampf und
Realitätsverlust, aber keine Perspektiven mit Blick auf den Krieg.
Kurz nach Putin hat Joe Biden in Warschau gesprochen. Die zentrale
Botschaft laut Bühler: Die USA unterstützen die Ukrainer so lange,
wie es notwendig ist. Und: Die geplante Friedensdemo und das
Manifest von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer. Eine Einordnung
einer umstrittenen Initiative. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie
an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800
637 37 37.
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„#95 Ein Jahr Krieg“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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