#114 Russlands Hyperschallraketen nicht mehr unbesiegbar?
vor 3 Jahren
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben eine russische
Hyperschallrakete vom Typ Kinschal abgeschossen. Das galt bisher
als unmöglich. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, wie die
Ukraine vorgegangen sein könnte.
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Beschreibung
vor 3 Jahren
In dieser Folge spricht Moderator Tim Deisinger mit Ex-Nato-General
Erhard Bühler über den wahrscheinlichen Abschuss einer russischen
Hyperschallrakete vom Typ Kinschal. Es wäre das erste Mal, das so
etwas gelungen ist. Bühler erklärt genau, wie die Kinschal
funktioniert und welche Schwächen die Ukrainer ausgenutzt haben
könnten. Noch sei nicht erwiesen, ob man wirklich von einem
historischen Moment sprechen könne. Ein weiteres Thema sind die
intensiver gewordenen Angriffe der Russen. Bühler weist darauf hin,
dass Attacken mit Raketen, Marschflugkörpern und Kamikaze-Drohnen
in den Nächten wieder zum Alltag der Ukrainer gehörten. Ziel der
Russen sei offenbar, die ukrainische Luftverteidigung zu testen.
Außerdem wollten sie möglicherweise die Abwehrraketen der Ukrainer
dezimieren. Bühler geht auch auf Berichte ein, nach denen die
Wirkung der Himars-Systeme nachlasse. Grund seien russische
Störsender. Bühler bestätigt, dass diese Sender sehr effektiv
seien. Dennoch beeunruhigten ihn diese Meldungen nicht. Warum,
erklärt er ausführlich. Deisinger und Bühler kommen auch auf die
Lage in Bachmut zu sprechen. Das von den Ukrainern kontrollierte
Gebiet werde zunehmend kleiner. Auch der russische Einsatz von
Phosphor-Bomben bereitet dem Ex-General Sorgen. Im Zusammenhang mit
der Lage in Bachmut bewertet der Ex-General ein Video des Chefs der
Söldner-Truppe Wagner, Jewgeni Prigoschin. Darin beschimpft er
unter anderem den russischen Verteidigungsminister Sergei Schoigu
und klagt über Munitionsmangel. Bühler zufolge will der Wagner-Chef
aber in Wahrheit von seinem eigenen Versagen ablenken. Er hoffe,
dass sich Prigoschin irgendwann vor einem Internationalen
Strafgerichtshof für seine Kriegsverbrechen verantworten müsse.
Eine Bitte an alle Fans des Podcasts: Derzeit läuft das
Publikumsvoting für den Deutschen Podcastpreis. Dabei können Sie,
wenn Sie mögen, für „Was tun, Herr General?“ abstimmen, und zwar
hier. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de
oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
Erhard Bühler über den wahrscheinlichen Abschuss einer russischen
Hyperschallrakete vom Typ Kinschal. Es wäre das erste Mal, das so
etwas gelungen ist. Bühler erklärt genau, wie die Kinschal
funktioniert und welche Schwächen die Ukrainer ausgenutzt haben
könnten. Noch sei nicht erwiesen, ob man wirklich von einem
historischen Moment sprechen könne. Ein weiteres Thema sind die
intensiver gewordenen Angriffe der Russen. Bühler weist darauf hin,
dass Attacken mit Raketen, Marschflugkörpern und Kamikaze-Drohnen
in den Nächten wieder zum Alltag der Ukrainer gehörten. Ziel der
Russen sei offenbar, die ukrainische Luftverteidigung zu testen.
Außerdem wollten sie möglicherweise die Abwehrraketen der Ukrainer
dezimieren. Bühler geht auch auf Berichte ein, nach denen die
Wirkung der Himars-Systeme nachlasse. Grund seien russische
Störsender. Bühler bestätigt, dass diese Sender sehr effektiv
seien. Dennoch beeunruhigten ihn diese Meldungen nicht. Warum,
erklärt er ausführlich. Deisinger und Bühler kommen auch auf die
Lage in Bachmut zu sprechen. Das von den Ukrainern kontrollierte
Gebiet werde zunehmend kleiner. Auch der russische Einsatz von
Phosphor-Bomben bereitet dem Ex-General Sorgen. Im Zusammenhang mit
der Lage in Bachmut bewertet der Ex-General ein Video des Chefs der
Söldner-Truppe Wagner, Jewgeni Prigoschin. Darin beschimpft er
unter anderem den russischen Verteidigungsminister Sergei Schoigu
und klagt über Munitionsmangel. Bühler zufolge will der Wagner-Chef
aber in Wahrheit von seinem eigenen Versagen ablenken. Er hoffe,
dass sich Prigoschin irgendwann vor einem Internationalen
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