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Beschreibung
vor 3 Jahren
In dieser Ausgabe sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard
Bühler über den Nato-Gipfel und die große Diskussion um eine
Nato-Mitgliedschaft der Ukraine. Bühler sagt, die Nato dürfe im
Ukraine-Krieg keine Kriegspartei werden. Somit könne die Ukraine
derzeit nicht Mitglied werden. Auch Vorschläge, zumindest Teile der
Ukraine schon jetzt in die Nato aufzunehmen, sieht Bühler kritisch.
Das würde zu einer unsicheren und unberechenbaren Lage führen.
Darüber hinaus thematisieren Deisinger und Bühler die „israelische
Variante“, die die USA für die Ukraine ins Gespräch gebracht haben.
Zur aktuellen Lage in der Ukraine: Die Ukrainer versuchen weiter,
in drei Räumen die russische Verteidigung zu durchbrechen. Sie sind
dabei bis zu zehn Kilometer vorgedrungen. Bühler sagt, die Russen
hätten für diese Distanz bei ihrer letzten Offensive Monate
gebraucht. Die Ukraine gehe langsam und vorsichtig vor. Noch
befinde sie sich in einer frühen Phase der Offensive. Ob diese
bisher erfolgreich oder wenig erfolgreich verlaufe, könne man von
außen nicht sagen. Nördlich und südlich von Bachmut führt die
russische Armee Entlastungsangriffe durch. Die Russen dürften nicht
unterschätzt werden, so Bühler. Thema im Podcast ist auch die
Streumunition, die offenbar von den USA geliefert werden soll.
Bühler sagt, das solle vor allem den aktuellen Mangel an
Artilleriemunition ausgleichen. Zum Einsatz gegen Minenfelder und
ausgebaute Stellungen an der Front tauge Streumunition aber nur
eingeschränkt. Um einen „Gamechanger“ handle es sich nicht. Und:
Mehr als 100 Staaten haben sich gegen den Einsatz von dieser
Munition ausgesprochen. Darunter ist auch Deutschland. Wenn Sie
Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie
kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
Bühler über den Nato-Gipfel und die große Diskussion um eine
Nato-Mitgliedschaft der Ukraine. Bühler sagt, die Nato dürfe im
Ukraine-Krieg keine Kriegspartei werden. Somit könne die Ukraine
derzeit nicht Mitglied werden. Auch Vorschläge, zumindest Teile der
Ukraine schon jetzt in die Nato aufzunehmen, sieht Bühler kritisch.
Das würde zu einer unsicheren und unberechenbaren Lage führen.
Darüber hinaus thematisieren Deisinger und Bühler die „israelische
Variante“, die die USA für die Ukraine ins Gespräch gebracht haben.
Zur aktuellen Lage in der Ukraine: Die Ukrainer versuchen weiter,
in drei Räumen die russische Verteidigung zu durchbrechen. Sie sind
dabei bis zu zehn Kilometer vorgedrungen. Bühler sagt, die Russen
hätten für diese Distanz bei ihrer letzten Offensive Monate
gebraucht. Die Ukraine gehe langsam und vorsichtig vor. Noch
befinde sie sich in einer frühen Phase der Offensive. Ob diese
bisher erfolgreich oder wenig erfolgreich verlaufe, könne man von
außen nicht sagen. Nördlich und südlich von Bachmut führt die
russische Armee Entlastungsangriffe durch. Die Russen dürften nicht
unterschätzt werden, so Bühler. Thema im Podcast ist auch die
Streumunition, die offenbar von den USA geliefert werden soll.
Bühler sagt, das solle vor allem den aktuellen Mangel an
Artilleriemunition ausgleichen. Zum Einsatz gegen Minenfelder und
ausgebaute Stellungen an der Front tauge Streumunition aber nur
eingeschränkt. Um einen „Gamechanger“ handle es sich nicht. Und:
Mehr als 100 Staaten haben sich gegen den Einsatz von dieser
Munition ausgesprochen. Darunter ist auch Deutschland. Wenn Sie
Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie
kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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