#136 Neue Phase der ukrainischen Offensive
vor 2 Jahren
Die ukrainische Armee macht bei Robotyne Fortschritte. Laut Bühler
stehen die Chancen gut, dass sie die erste Hauptverteidigungslinie
der Russen durchbrechen kann. Außerdem: Warum sehen viele Menschen
die Nato kritisch?
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Beschreibung
vor 2 Jahren
In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard
Bühler über die neue Phase der ukrainischen Offensive. Dabei geht
es vor allem um einen Angriff der Ukraine bei Robotyne, rund 60
Kilometer südöstlich von Saporischschja entfernt. Dort wird laut
Bühler eine Brigade eingesetzt, die bisher noch nicht im Einsatz
war. Die Ukraine komme links und rechts von Robotyne voran. Es sei
unwahrscheinlich, dass die Russen den Ort halten könnten. Wenn der
Ort falle, sei die erste Hauptverteidigungslinie der Russen
durchbrochen. Der Ex-Nato-General weist aber auch darauf hin, dass
die Ukrainer immer noch nicht ihre Hauptkräfte einsetzen. Von den
neuen Brigaden, die mit westlichem Material ausgerüstet seien,
könne man bisher nichts sehen. Bühler fasst zusammen, insgesamt sei
die Ukraine "auf einem guten Weg". Kritik an der ukrainischen
Vorgehensweise findet er ungerecht und erklärt auch, warum.
Außerdem thematisiert er russische Geländegewinne, die es ebenfalls
gibt, und ordnet sie ein. Ausführlich beschäftigen sich Deisinger
und Bühler mit der Nato und ihrer Glaubwürdigkeit. Bühler verweist
auf eine Umfrage, nach der 54 Prozent der Deutschen der Nato
vertrauen, 36 Prozent eher nicht. Auch wenn die Mehrheit der Nato
vertraue, sei das nicht ausreichend. Was muss sich ändern? Bühler
sieht auch die Politiker in der Verantwortung. Sie müssten mehr
sicherheitspolitische Fragen in der Öffentlichkeit diskutieren. Ein
Grund für das vorhandene Misstrauen gegenüber der Nato sieht Bühler
auch in einem "offen zur Schau gestellten Anti-Amerikanismus".
Deisinger und Bühler hören auch in eine Nato-kritische Rede der
Linken-Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen rein und beschäftigen
sich mit ihren Argumenten. Die Abgeordnete stellt unter anderem in
Frage, ob die Nato nur ein Verteidigungsbündnis sei. Wenn Sie
Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie
kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
Bühler über die neue Phase der ukrainischen Offensive. Dabei geht
es vor allem um einen Angriff der Ukraine bei Robotyne, rund 60
Kilometer südöstlich von Saporischschja entfernt. Dort wird laut
Bühler eine Brigade eingesetzt, die bisher noch nicht im Einsatz
war. Die Ukraine komme links und rechts von Robotyne voran. Es sei
unwahrscheinlich, dass die Russen den Ort halten könnten. Wenn der
Ort falle, sei die erste Hauptverteidigungslinie der Russen
durchbrochen. Der Ex-Nato-General weist aber auch darauf hin, dass
die Ukrainer immer noch nicht ihre Hauptkräfte einsetzen. Von den
neuen Brigaden, die mit westlichem Material ausgerüstet seien,
könne man bisher nichts sehen. Bühler fasst zusammen, insgesamt sei
die Ukraine "auf einem guten Weg". Kritik an der ukrainischen
Vorgehensweise findet er ungerecht und erklärt auch, warum.
Außerdem thematisiert er russische Geländegewinne, die es ebenfalls
gibt, und ordnet sie ein. Ausführlich beschäftigen sich Deisinger
und Bühler mit der Nato und ihrer Glaubwürdigkeit. Bühler verweist
auf eine Umfrage, nach der 54 Prozent der Deutschen der Nato
vertrauen, 36 Prozent eher nicht. Auch wenn die Mehrheit der Nato
vertraue, sei das nicht ausreichend. Was muss sich ändern? Bühler
sieht auch die Politiker in der Verantwortung. Sie müssten mehr
sicherheitspolitische Fragen in der Öffentlichkeit diskutieren. Ein
Grund für das vorhandene Misstrauen gegenüber der Nato sieht Bühler
auch in einem "offen zur Schau gestellten Anti-Amerikanismus".
Deisinger und Bühler hören auch in eine Nato-kritische Rede der
Linken-Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen rein und beschäftigen
sich mit ihren Argumenten. Die Abgeordnete stellt unter anderem in
Frage, ob die Nato nur ein Verteidigungsbündnis sei. Wenn Sie
Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie
kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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