#139 Die Attacken auf die Krim-Brücken

#139 Die Attacken auf die Krim-Brücken

vor 2 Jahren
Die Ukraine hat mehrere Brücken zur Krim angegriffen und beschädigt. Bühler zufolge setzt das die Russen bei der Versorgung unter Druck. Außerdem: Ist der Ukraine-Gipfel in Saudi-Arabien eine Chance auf Frieden?
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Beschreibung

vor 2 Jahren
In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard
Bühler über die ukrainischen Angriffe auf die Krim-Brücken. Zuletzt
wurden die Tschonhar-Brücke und die Henitschesk-Brücke beschädigt.
Bei beiden handelt es sich Bühler zufolge um logistische
Versorgungsstraßen für die russische Armee. Aber auch die
Versorgung über die beschädigte Kertsch-Brücke erfolge nur mit
Einschränkungen. Bühler erklärt ausführlich, wie gefährlich die
Angriffe für die Russen werden könnten. Deisinger stellt dem
Ex-Nato-General außerdem die Frage, ob die Ukraine bei ihrer
Offensive einem tatsächlichen Durchbruch näher gekommen ist? Bühler
geht auch auf die unterschiedlichen Angriffs-Achsen ein. Ein
weiteres Thema sind die russischen Luftangriffe. Laut Bühler wurden
auf die Ukraine innerhalb von zwölf Stunden 70 Flugkörper
abgeschossen. Es handle sich um einen der größten Luftangriffe in
letzter Zeit. Er sei von langer Hand geplant gewesen und stehe
nicht im Zusammenhang mit den Angriffen auf die Krim-Brücken.
Bühler vermutet, die Russen hätten militärische Ziele treffen
wollen wie Stützpunkte für die Storm-Shadow-Raketen. Warum er an
den Erfolgs-Meldungen der Russen zweifelt, erklärt er ausführlich.
Natürlich sprechen Deisinger und Bühler auch über den
Ukraine-Gipfel in Dschidda. Der Ex-Nato-General lobt die Initiative
Saudi-Arabiens. Auch wenn es keine Abschlusserklärung gebe, handle
es sich um einen Erfolg für die Ukraine. Zum einen sei China mit
dabei gewesen. Zum anderen seien sich die Teilnehmer einig gewesen,
dass die territoriale Integrität der Ukraine gewahrt bleiben müsse.
Bemerkenswert sind auch Aussagen von
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, welche die "New York Times"
veröffentlicht hat. Seine Aussagen zur Präsidentschaftswahl in
Russland und zu den Kriegszielen bewertet Bühler kritisch. Er geht
davon aus, das Ziel der Peskow-Aussagen sei gewesen, im Westen
Diskussionen auszulösen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an
general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637
37 37.
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