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Beschreibung
vor 2 Jahren
In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard
Bühler über umstrittene Äußerungen aus der Nato. Es geht um den
Direktor des Büros von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, Stian
Jenssen. Der hatte in einer Podiumsdiskussion gesagt, eine mögliche
Lösung für den Ukraine-Krieg könne darin bestehen, dass das Land
Territorium abgebe und im Gegenzug Nato-Mitglied werde. Bühler
findet die Aussagen nicht gut. Sie seien ein Fehler gewesen.
Jenssen spreche aber auch nicht für die Nato. Er sei keine führende
Persönlichkeit in der Nato, sondern ein Büroleiter. Bühler glaubt
auch nicht, dass über einen solchen Weg zum Frieden in der Nato
derzeit wirklich nachgedacht wird. Eine solche Lösung wäre laut
Bühler schlecht für die internationale Ordnung, weil sie Russlands
Angriffskrieg belohnen würde und die Unverletzlichkeit von Grenzen
in Frage stelle. Jenssen selbst ist nach seinen Äußerungen
inzwischen zurückgerudert und hat sich entschuldigt. Zur aktuellen
Lage: Die Ukraine greift im Raum Bachmut und im Süden weiter an.
Dabei wurden weitere Teile der bisher in Reserve gehaltenen
Offensivkräfte eingesetzt. Im nordöstlichen Teil der Front – bei
Kupjansk – greift die russische Armee an. Bühler sieht darin
Entlastungsangriffe, die erfolgreich verlaufen. Denn die Erfolge
der russischen Armee in diesem Abschnitt hätten dafür gesorgt, dass
die Ukraine dort Reserven einsetzen müsse, die eigentlich für die
Offensive bestimmt gewesen seien. Außerdem geht es um die
Flugbereitschaft der Bundeswehr, die in den vergangenen Tagen
unfreiwillig Schlagzeilen gemacht hat. Hintergrund ist, dass
Außenministerin Annalena Baerbock bei einer geplanten Pazifikreise
strandete und ihre Reise schließlich absagen musste. Bühler erklärt
zunächst, was die Flugbereitschaft ist, wie viele Flugzeuge sie hat
und was zu ihren Aufgaben gehört. Der Ex-General sagt: Der Vorfall
sei ärgerlich. Es sei aber falsch, zu behaupten, die
Flugbereitschaft der Bundeswehr sei unzuverlässiger als andere
Fluglinien. Für Forderungen nach einer Abschaffung der
Flugbereitschaft hat er kein Verständnis. Wenn Sie Fragen haben:
Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an
unter 0800 637 37 37.
Bühler über umstrittene Äußerungen aus der Nato. Es geht um den
Direktor des Büros von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, Stian
Jenssen. Der hatte in einer Podiumsdiskussion gesagt, eine mögliche
Lösung für den Ukraine-Krieg könne darin bestehen, dass das Land
Territorium abgebe und im Gegenzug Nato-Mitglied werde. Bühler
findet die Aussagen nicht gut. Sie seien ein Fehler gewesen.
Jenssen spreche aber auch nicht für die Nato. Er sei keine führende
Persönlichkeit in der Nato, sondern ein Büroleiter. Bühler glaubt
auch nicht, dass über einen solchen Weg zum Frieden in der Nato
derzeit wirklich nachgedacht wird. Eine solche Lösung wäre laut
Bühler schlecht für die internationale Ordnung, weil sie Russlands
Angriffskrieg belohnen würde und die Unverletzlichkeit von Grenzen
in Frage stelle. Jenssen selbst ist nach seinen Äußerungen
inzwischen zurückgerudert und hat sich entschuldigt. Zur aktuellen
Lage: Die Ukraine greift im Raum Bachmut und im Süden weiter an.
Dabei wurden weitere Teile der bisher in Reserve gehaltenen
Offensivkräfte eingesetzt. Im nordöstlichen Teil der Front – bei
Kupjansk – greift die russische Armee an. Bühler sieht darin
Entlastungsangriffe, die erfolgreich verlaufen. Denn die Erfolge
der russischen Armee in diesem Abschnitt hätten dafür gesorgt, dass
die Ukraine dort Reserven einsetzen müsse, die eigentlich für die
Offensive bestimmt gewesen seien. Außerdem geht es um die
Flugbereitschaft der Bundeswehr, die in den vergangenen Tagen
unfreiwillig Schlagzeilen gemacht hat. Hintergrund ist, dass
Außenministerin Annalena Baerbock bei einer geplanten Pazifikreise
strandete und ihre Reise schließlich absagen musste. Bühler erklärt
zunächst, was die Flugbereitschaft ist, wie viele Flugzeuge sie hat
und was zu ihren Aufgaben gehört. Der Ex-General sagt: Der Vorfall
sei ärgerlich. Es sei aber falsch, zu behaupten, die
Flugbereitschaft der Bundeswehr sei unzuverlässiger als andere
Fluglinien. Für Forderungen nach einer Abschaffung der
Flugbereitschaft hat er kein Verständnis. Wenn Sie Fragen haben:
Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an
unter 0800 637 37 37.
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