#143 Die Ausrüstung der Soldaten

#143 Die Ausrüstung der Soldaten

vor 2 Jahren
Bühler erklärt, wie aufwändig Infanteristen heutzuage ausgerüstet sind. Er vergleicht die Ausstattung deutscher, ukrainischer und russischer Soldaten. Und: Wie sich Deutschland an der F-16-Koalition beteiligen könnte.
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Beschreibung

vor 2 Jahren
In dieser Folge beschäftigen sich Tim Deisinger und Ex-Nato-General
Erhard Bühler sehr ausführlich mit der Frage eines Hörers. Er will
wissen: Welche praktische Fähigkeit muss eigentlich die Ausrüstung
eines Standard-Infanteristen haben? In seiner Antwort geht Bühler
ins Detail und beschreibt Uniform, Waffen, Erste Hilfe oder
Aufklärungsmittel. Er geht auch auf das Programm "Infanterist der
Zukunft" ein. Gerade bei der Kommunikation wird sehr deutlich, wie
modern Bundeswehr-Soldaten heute ausgerüstet sind. Sie haben laut
Bühler einen "elektronischen Rücken". Sie könnten ihre Standorte
permanent übermitteln und Lageinformationen weitergeben. Alles
werde auf einer digitalen Karte dargestellt. Bühler zählt auch auf,
was in der Notration EPA alles enthalten ist. Die ukrainische Armee
kann dem Ex-General zufolge mit der Ausrüstung der Bundeswehr nicht
mithalten, auch wenn sie Fortschritte gemacht habe. Bei der
russischen Armee gebe es große Unterschiede zwischen den Einheiten.
Ein weiteres Thema sind die zugesagten Lieferungen von
F16-Kampfjets der Niederlande und von Dänemark an die Ukraine. Bis
es soweit sei, werde es aber noch dauern, meint Bühler. Vorher
müssten ukrainsche Piloten ausgebildet werden. Außerdem sei noch
einiges zu klären. Dabei gehe es auch um Waffenlieferungen für die
Flugzeuge. Weiterhin meint Bühler, dass sich Deutschland an der
F-16-Koalition beteiligen könne, zum Beispiel durch die
Bereitstellung von Infrastruktur, Ausbildung und Munition. "Das
könnte nach dem Taurus jetzt die nächste Diskussion werden", so der
Ex-General. Er hoffe, dass hier schon Überlegungen da seien.
Natürlich schauen Deisinger und Bühler auch auf die aktuelle Lage.
Auf den südlichen Angriffs-Achsen bei Melitopol und Berdjansk geht
es laut Bühler für die Ukraine langsam voran. Die Russen verlören
deutlich mehr Artillerie und Munition als die Ukrainer. Diese
hätten die erste Sicherungslinie durchstoßen, die erste
Hauptverteidigungslinie sei nahezu erreicht. Die Russen führten
dagegen bei Kupjansk erfolgreich einen Entlastungsangriff durch.
Allerdings hätten sie dort aber keine Reserven mehr. Was das Ziel
der Russen dort ist, erklärt Bühler ausführlich. Bühler stellt
außerdem fest, dass die Ukrainer sich auf die russischen
Kampfhubschrauber besser eingestellt hätten. Drei von ihnen hätten
sie abgeschossen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an
general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637
37 37.
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