#144 Was Prigoschins möglicher Tod für den Krieg bedeutet

#144 Was Prigoschins möglicher Tod für den Krieg bedeutet

vor 2 Jahren
Auch wenn es noch keinen zweifelsfreien Beleg für das Ende von Wagner-Chef Prigoschin gibt: Bühler rechnet mit einer Zerschlagung der Söldnertruppe. Weiteres Thema: Die ukrainische Armee macht Fortschritte im Süden.
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Beschreibung

vor 2 Jahren
In dieser Folge sprechen Jan Kröger und Ex-Nato-General Erhard
Bühler über den mutmaßlichen Tod des Chefs der Söldnergruppe
Wagner, Jewgeni Prigoschin. Er und sein Stellvertreter
Utkin sollen an Bord eines Flugzeug gewesen sein, das 300
Kilometer entfernt von Moskau abgestürzt ist. Bühler geht davon
aus, dass eine Bombe oder eine Boden-Luftrakete den Absturz
verursacht hat. Die Indizien, die dafür sprechen, erläutert er
ausführlich. Auf den Krieg in der Ukraine wird der mögliche Tod
Prigoschins laut Bühler keinen großen Einfluss haben. Dieser habe
sich schon ab Mai aus dem Krieg abgemeldet. Allerdings sei mit
Konsequenzen für die Wagner-Gruppe zu rechnen. Die Organisation sei
oder werde zerschlagen. Eine Gefahr wird Bühler zufolge von ihr
nicht mehr ausgehen. Das ein oder andere Mitglied werde vielleicht
in die russische Armee gehen und dann gehe von ihm eine Bedrohung
aus. Aber das betreffe nicht die Mehrheit der Söldner. Kröger und
Bühler schauen auch auf die Lage an der Front. Nach Angaben des
Ex-Nato-Generals hat die Ukraine vor allem in der Nähe der Stadt
Robotyne erhebliche Fortschritte erzielt und die erste
Verteidigungslinie durchbrochen. Sie könne möglicherweise
Folgekräfte einsetzen, um in Richtung Asowsches Meer anzugreifen.
"Das ist eine gute taktische Ausgangsposition, um einen operativen
Durchbruch zu wagen", so Bühler. Der Ex-Nato-General bezieht auch
Stellung zu einem Artikel der "New York Times", wonach hochrangige
US-Militärs enttäuscht über die ukrainische Gegenoffensive seien.
So habe die Ukraine zu viele Truppenteile an den falschen Orten.
Sie müsse sich auf den Süden konzentrieren, um in Richtung
Melitopol voranzukommen. Bühler erläutert, warum er diese
Einschätzung nicht teilt. Außerdem bewertet er ausführlich den
ukrainischen Angriff auf eine Tupolew vom Typ Tu-22M3 auf
russischem Gebiet. Er geht auch auf die zugesagten Lieferungen von
F16-Kampfjets durch Norwegen ein. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben
Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter
0800 637 37 37.
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