#145 Befreiung von Robotyne: Wie geht es weiter?

#145 Befreiung von Robotyne: Wie geht es weiter?

vor 2 Jahren
Nach den jüngsten Erfolgen hat die ukrainische Armee mehrere Optionen. Doch jede davon lässt heftige russische Gegenwehr erwarten. Außerdem: Wie sind die jüngsten ukrainischen Angriffe auf die Krim zu bewerten?
55 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Jahren
In dieser Folge sprechen Jan Kröger und Ex-Nato-General Erhard
Bühler über die jüngsten Erfolge der Ukraine bei ihrer Offensive.
Die Rückeroberung des Ortes Robotyne ist nach Meinung des Generals
wichtig. Von einem strategischen Durchbruch möchte er aber noch
nicht sprechen. Bei der Offensive wird nun als nächstes der Ort
Tokmak in den Fokus rücken. Bühler geht davon aus, dass die Ukraine
versuchen wird, ihn von seinen Verbindungslinien abzuschneiden. Es
gebe aber zahlreiche Risiken. So sei Tokmak von den Russen zu einer
Festung ausgebaut worden. Kröger und Bühler schauen aber auch auf
die Reaktionen der Russen. Berichten zufolge verlegen sie Teile der
76. Garde Luftsturmdivision aus der Oblast Luhansk in den Süden.
"Das wird dazu führen, dass die Russen in der Region Luhansk kaum
Optionen haben." An einen Durchbruch ist laut General für sie dort
dann nicht zu denken. Außerdem gibt es eine russische
Gegenoffensive im Nordosten an der Front im Raum Kupjansk und
Lyman. Wie gefährlich ist diese Offensive? Was ist das Ziel der
Russen? Der General schätzt auch die Situation auf der Halbinsel
Krim ein, wo die Ukraine ein paar Erfolge zu verzeichnen hatte. Sie
hat es unter anderem geschafft, ein Flugabwehrsystem S-400 zu
zerstören. Bühler erkennt hier eine klare militärische Strategie.
Außerdem bewertet er eine Äußerung des ukrainischen Präsidenten
Wolodymyr Selenskyj, der eine Entmilitarisierung der Krim unter
bestimmten Voraussetzungen für möglich hält. Diese Folge
thematisiert auch noch einmal den wahrscheinlichen Tod von
Wagnergruppenchef Jewgeni Wiktorowitsch Prigoschin und die Folgen.
Pawel Latuschka, ein belarussischer Oppositionspolitiker, warnt:
Wagner-Söldner bekämen neue Reisepässe aus Belarus. Sie könnten in
die EU einreisen und möglicherweise Terror-Anschläge verüben. Wie
hoch ist diese Gefahr? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an
general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637
37 37.
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