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#164 Saluschnyjs Weckruf an den Westen

#164 Saluschnyjs Weckruf an den Westen

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In dieser Folge spricht Host Tim Deisinger mit Ex-Nato-General
Erhard Bühler über ein Interview, dass der ukrainische
Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj dem britischen
Nachrichtenmagazin "The Economist" gegeben und das für viel
Aufmerksamkeit gesorgt hat. Saluschnyjs Aussagen zur Gegenoffensive
lesen sich zum Teil eher pessimistisch. So spricht er von einer
Pattsituation, bei der keine Seite gegenüber der anderen
entscheidende Vorteile habe. Wahrscheinlich werde es keinen tiefen
ukrainischen Durchbruch geben. Das Magazin "The Economist" hat aber
auch einen Aufsatz von Saluschnyj veröffentlicht. Ex-Nato-General
Erhard Bühler macht darauf aufmerksam, dass sich die dortigen
Aussagen von denen im Interview unterscheiden. Ist die Ukraine
jetzt also aus Sicht ihrer Führung mit ihrer Gegenoffensive
gescheitert? Bühler kann das nach eigenen Aussage nicht aus den
Zitaten von Saluschnyj herauslesen. Die Offensive sei natürlich
nicht so schnell verlaufen, wie sich das viele erhofft hätten.
"Aber gescheitert ist sie deshalb noch lange nicht", so Bühler. Er
verstehe Saluschnyjs Aussagen als eine Art "Weckruf an Europa und
die unterstützenden Staaten". Seine Aussagen würden in der
Öffentlichkeit nicht richtig dargestellt. Warum, erklärt Bühler
ausführlich. Außerdem geht er mit Deisinger zusammen Saluschnyjs
Argumente durch, warum die Gegenoffensive nicht schneller
vorangekommen ist. Hat die Ukraine zu wenige Soldaten? Muss der
Kreis der wehrpflichtigen Männer ausgeweitet werden? Außerdem
beschäftigen sich Deisinger und Bühler mit der Frage einer Hörerin
sehr intensiv. Sie interessiert, warum Rheinmetall jetzt für eine
bestimmte Granate jetzt deutlich mehr Geld verlangt. Verdient der
Konzern "schamlos" am Ukraine-Krieg? Bühler macht darauf
aufmerksam, dass ein Preis auch von den Stückzahlen abhängig sei.
Auch Dienstleistungen, die im Kaufpreis enthalten seien, spielten
eine Rolle. Außerdem müsse ein Konzern bei den Verhandlungen im
Detail offenlegen, welche Gewinne er mit einem Produkt mache.
Bühler erklärt auch, warum eine staatliche Rüstungsindustrie keine
gute Alternative sei. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an
general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637
37 37.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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