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Beschreibung
vor 2 Jahren
In dieser Folge spricht Host Tim Deisinger mit Ex-Nato-General
Erhard Bühler über ein Interview, das derzeit viel Aufmerksamkeit
erregt. Darin wird der frühere Nato-General Harald Kujat zum Krieg
in der Ukraine befragt. Seiner Ansicht nach ist die Gegenoffensive
der Ukraine gescheitert. Sie könne den Krieg nicht gewinnen. Bühler
widerspricht Kujat. Ohne die eigentlichen Ziele der Gegenoffensive
zu kennen, könne man eine solche Bewertung nicht vornehmen.
Kritisch sieht Bühler auch die Behauptungen, die Verluste der
Ukrainer seien viel höher als die der Russen, und die Kriegsführung
der Russen sei effektiv. Außerdem fehlen Bühler die Beweise für
Kujats Aussage, Russland habe im Hinterland 350.000 Soldaten
zusammengezogen. Starke Kritik übt Bühler auch an Kujats
Behauptung, die Bundesregierung würde das Friedensgebot des
Grundgesetzes ignorieren. Solch eine Aussage sei "gefährlich". In
einigen Punkten stimmt Bühler Kujat aber auch zu. Dabei geht es
unter anderem um die Bedeutung der Halbinsel Krim.
Deisinger und Bühler kommen auch noch einmal auf die Äußerungen des
ukrainischen Oberbefehlshabers Walerij Saluschnyj zu sprechen.
Inzwischen gibt es nämlich zahlreiche Reaktionen darauf – unter
anderem vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Der
Präsident hat Saluschnyj widersprochen und gesagt, dass er kein
Patt im Krieg sehe. Bühler erklärt, wie es auf ukrainischer Seite
zu diesen unterschiedlichen Aussagen kommen konnte. Spekulationen
darüber, dass Saluschnyj Ambitionen auf das Präsidentschaftsamt
habe, hält Bühler für unglaubwürdig. Ex-Nato-General Bühler bezieht
auch Stellung zu einem "Stern"-Interview mit dem früheren Berater
des ukrainischen Präsidentenbüros, Oleksij Arestowitsch.
Dieser wirft Selenskyj vor, dass sich die Ukraine unter ihm in
Richtung eines autoritären Regimes entwickle. Solche Aussagen wird
man laut Bühler in den kommenden Wochen öfter hören. Grund sei,
dass in der Ukraine derzeit keine Wahlen zugelassen seien.
Natürlich spielt in dieser Podcast-Folge auch die aktuelle Lage
eine Rolle. Dabei geht es um die Brückenköpfe, die die Ukraine am
Dnipro installiert. Auf den Kampf um Awdijiwka gehen Deisinger und
Bühler ebenfalls näher ein.
Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder
rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
Erhard Bühler über ein Interview, das derzeit viel Aufmerksamkeit
erregt. Darin wird der frühere Nato-General Harald Kujat zum Krieg
in der Ukraine befragt. Seiner Ansicht nach ist die Gegenoffensive
der Ukraine gescheitert. Sie könne den Krieg nicht gewinnen. Bühler
widerspricht Kujat. Ohne die eigentlichen Ziele der Gegenoffensive
zu kennen, könne man eine solche Bewertung nicht vornehmen.
Kritisch sieht Bühler auch die Behauptungen, die Verluste der
Ukrainer seien viel höher als die der Russen, und die Kriegsführung
der Russen sei effektiv. Außerdem fehlen Bühler die Beweise für
Kujats Aussage, Russland habe im Hinterland 350.000 Soldaten
zusammengezogen. Starke Kritik übt Bühler auch an Kujats
Behauptung, die Bundesregierung würde das Friedensgebot des
Grundgesetzes ignorieren. Solch eine Aussage sei "gefährlich". In
einigen Punkten stimmt Bühler Kujat aber auch zu. Dabei geht es
unter anderem um die Bedeutung der Halbinsel Krim.
Deisinger und Bühler kommen auch noch einmal auf die Äußerungen des
ukrainischen Oberbefehlshabers Walerij Saluschnyj zu sprechen.
Inzwischen gibt es nämlich zahlreiche Reaktionen darauf – unter
anderem vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Der
Präsident hat Saluschnyj widersprochen und gesagt, dass er kein
Patt im Krieg sehe. Bühler erklärt, wie es auf ukrainischer Seite
zu diesen unterschiedlichen Aussagen kommen konnte. Spekulationen
darüber, dass Saluschnyj Ambitionen auf das Präsidentschaftsamt
habe, hält Bühler für unglaubwürdig. Ex-Nato-General Bühler bezieht
auch Stellung zu einem "Stern"-Interview mit dem früheren Berater
des ukrainischen Präsidentenbüros, Oleksij Arestowitsch.
Dieser wirft Selenskyj vor, dass sich die Ukraine unter ihm in
Richtung eines autoritären Regimes entwickle. Solche Aussagen wird
man laut Bühler in den kommenden Wochen öfter hören. Grund sei,
dass in der Ukraine derzeit keine Wahlen zugelassen seien.
Natürlich spielt in dieser Podcast-Folge auch die aktuelle Lage
eine Rolle. Dabei geht es um die Brückenköpfe, die die Ukraine am
Dnipro installiert. Auf den Kampf um Awdijiwka gehen Deisinger und
Bühler ebenfalls näher ein.
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rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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