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#167 Nato-Teilbeitritt der Ukraine "naiv"

#167 Nato-Teilbeitritt der Ukraine "naiv"

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Der frühere Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat sich mit
einem Beitritts-Plan für die Ukraine ins Gespräch gebracht. Er
schlug vor, die Ukraine mit den Gebieten in die NATO aufzunehmen,
die sie gegenwärtig kontrolliert. Die von Russland besetzten
Gebiete im Süden und Osten des Landes sollen außen vor bleiben.
Rasmussen meint, das würde das Risiko eines offenen Konflikts
zwischen Russland und der Nato senken. Darüber sprechen
Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge.
Bühler hält den Vorschlag für nicht umsetzbar. Damit steige das
Risiko, dass die Nato zur Kriegspartei werde. Die Nato werde kein
Interesse haben, während des Krieges ihr Gebiet nach Osten
auszudehnen.

Außerdem geht es um die Drohnen, die Russland gegen die Ukraine
einsetzt. Russland hat seine eigene Drohnenproduktion massiv
ausgebaut. Bühler verweist darauf, dass sich das auch auf den Krieg
auswirke. So seien im September 500 Drohnen auf die Ukraine
gerichtet worden. Das sei Rekord. Bei der Abwehr der Drohnen spielt
auch der deutsche Flugabwehr-Panzer Gepard eine wichtige Rolle. Die
Ukraine erwartet eine Lieferung von 60 Gepard-Panzern. Laut Bühler
kann sie damit ihren Bestand mehr als verdoppeln. Er erklärt, wie
hilfreich diese Lieferung sein kann.

Wie gewohnt schätzt Bühler auch die aktuelle Lage ein. An der Front
im Norden sind die Russen weiter in der Initiative, im Süden die
Ukrainer.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder
rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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