#176 Wie deutsche Ärzte an der Front helfen

#176 Wie deutsche Ärzte an der Front helfen

vor 2 Jahren
In dieser Folge besprechen wir die aktuelle militärische Lage und die Meldungen über eine weitere Mobilisierung in der Ukraine. Außerdem: Ein deutscher Unfallchirurg berichtet über seine Arbeit an der Front.
1 Stunde 10 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Jahren
Zunächst sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler
in dieser Ausgabe über die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg. Positiv
hebt Bühler die Luftverteidigung der Ukraine hervor. Die
nächtlichen Drohnenangriffe der russischen Armee auf die kritische
Infrastruktur der Ukraine seien weniger erfolgreich als im
vergangenen Winter. Die ukrainische Luftabwehr leiste herausragende
Arbeit. Am Boden greifen die Russen im Nordosten der Front weiter
in Richtung Kupjansk an. Seit dem Sommer sind sie nur wenige
Kilometer vorgerückt. Bei Awdijiwka sind die Russen in den
vergangenen Monaten bis zu drei Kilometer vorangekommen. Das sei
wenig bei den hohen Verlusten, mit denen der Erfolg erkauft worden
sei, so Bühler. Ein großer russischer Durchbruch zeichne sich nicht
ab. Allerdings brauche die Ukraine weitere westliche Unterstützung,
um Ziele im russischen Hinterland anzugreifen und die Versorgung
der angreifenden Russen stören zu können. Ansonsten werde die
Ukraine früher oder später den Rückzug antreten müssen. Bei Cherson
hat die Ukraine weiter Brückenköpfe auf der linken Seite des
Dnipro. Ein Bericht wirft aber Fragen auf, wie stabil die Lage dort
ist.

Es gibt eine Debatte über eine weitere Mobilisierung bei der
ukrainischen Armee. Es geht um bis zu 500.000 Soldaten und jene
Männer, die aktuell nicht in der Ukraine leben, sondern im Ausland.
Bühler ordnet die Meldungen dazu ein. Es gehe um langfristige
Maßnahmen und nicht darum, sofort hunderttausende neue Soldaten
einzuziehen.
Außerdem geht es um die medizinische Versorgung von Soldaten an der
Front. Dafür ist ein Gast dabei: Bastian Veigel, Unfallchirurg aus
Deutschland. Er war im Sommer im Donbass in der Ukraine an der
Front und hat bei der Versorgung verwundeter ukrainischer Soldaten
geholfen. Veigel erklärt, wann und warum er entschieden hat, in die
Ukraine zu gehen. Wie er an der Front als Arzt gearbeitet hat und
welchen Gefahren er sich dabei ausgesetzt hat. Er kann berichten,
wie genau ukrainischen Soldaten geholfen wird, wenn sie an der
Front verwundet werden.
Weitere Themen: In den USA gibt es weiter keine Einigung über
zusätzliche Ukraine-Hilfen + Die Debatte um die Wehrpflicht in
Deutschland hat in diesen Tagen wieder an Fahrt aufgenommen
Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder
rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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