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Beschreibung
vor 2 Jahren
Russland hat in den vergangenen Tagen wiederholt Luftangriffe der
Ukraine auf die russische Stadt Belgorod gemeldet. Dabei habe es
mindestens 25 Tote gegeben. Hat die Ukraine dort zivile Ziele ins
Visier genommen? Daran glaube er nicht, sagt Ex-Nato-General Erhard
Bühler. Aus der Region um Belgorod habe es in der Vergangenheit
immer wieder Angriffe auf die Ukraine gegeben. Deswegen hält Bühler
es für wahrscheinlich, dass die russische Flugabwehr bei einem
ukrainischen Gegenangriff Geschosse abgefangen habe, deren Trümmer
dann zivile Ziele getroffen hätten. Darauf deuteten russische
Aufnahmen vor Ort hin, auf denen keine Einschlagskrater zu sehen
seien. Die russische Reaktion, das Beklagen ziviler Opfer und die
Verurteilung der Angriffe, hält Bühler für zynisch. Denn anders als
die Ukraine führe Russland seinen Angriffskrieg mit gezielten
Attacken auf zivile Infrastrukturen und Zivilisten.
Berichte über die deutschen Leopard-2-Panzer in der Ukraine sorgen
für Aufsehen. Danach sind von den 18 gelieferten Panzern nur noch
sehr wenige einsatzbereit. Von „Pannenpanzern“ schreibt der
Spiegel. Bühler hält das nicht für gerechtfertigt. Und er erklärt,
warum. Es geht um den Einsatz in vorderster Linie, mangelnde
Ersatzteile und fehlgeschlagene Reparaturen.
Was das Jahr 2024 bringen wird: Bühler wünscht sich eine
fortdauernde umfassende Unterstützung für die Ukraine, die den
Krieg nicht verlieren dürfe. Das sei im ureigenen Interesse des
Westens. Mit einem Ende des Krieges in diesem Jahr sei leider nicht
zu rechnen, so Bühler. Er erklärt, welche Strategie die Ukraine in
diesem Jahr verfolgen könnte.
Zur aktuellen militärischen Lage: Russland hat seine Luftschläge
fortgesetzt - Schwerpunkte waren in den vergangenen Tagen die
Städte Kiew und Charkiw. Am Boden melden die Russen Erfolge bei
Awdijiwka, die Ukrainer bei Saporischschja. In beiden Fällen handle
es sich nur um geringe Verschiebungen der Frontlinie ohne größere
taktische oder gar operative Bedeutung, so Bühler.
Weitere Themen: Ein Gefangenenaustausch zwischen Russland und der
Ukraine + Die Ukraine hat Ziele auf der Krim angegriffen +
Russlands neues Artillerie-Radar. Kaum im Einsatz, schon
zerstört.
Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder
rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
Ukraine auf die russische Stadt Belgorod gemeldet. Dabei habe es
mindestens 25 Tote gegeben. Hat die Ukraine dort zivile Ziele ins
Visier genommen? Daran glaube er nicht, sagt Ex-Nato-General Erhard
Bühler. Aus der Region um Belgorod habe es in der Vergangenheit
immer wieder Angriffe auf die Ukraine gegeben. Deswegen hält Bühler
es für wahrscheinlich, dass die russische Flugabwehr bei einem
ukrainischen Gegenangriff Geschosse abgefangen habe, deren Trümmer
dann zivile Ziele getroffen hätten. Darauf deuteten russische
Aufnahmen vor Ort hin, auf denen keine Einschlagskrater zu sehen
seien. Die russische Reaktion, das Beklagen ziviler Opfer und die
Verurteilung der Angriffe, hält Bühler für zynisch. Denn anders als
die Ukraine führe Russland seinen Angriffskrieg mit gezielten
Attacken auf zivile Infrastrukturen und Zivilisten.
Berichte über die deutschen Leopard-2-Panzer in der Ukraine sorgen
für Aufsehen. Danach sind von den 18 gelieferten Panzern nur noch
sehr wenige einsatzbereit. Von „Pannenpanzern“ schreibt der
Spiegel. Bühler hält das nicht für gerechtfertigt. Und er erklärt,
warum. Es geht um den Einsatz in vorderster Linie, mangelnde
Ersatzteile und fehlgeschlagene Reparaturen.
Was das Jahr 2024 bringen wird: Bühler wünscht sich eine
fortdauernde umfassende Unterstützung für die Ukraine, die den
Krieg nicht verlieren dürfe. Das sei im ureigenen Interesse des
Westens. Mit einem Ende des Krieges in diesem Jahr sei leider nicht
zu rechnen, so Bühler. Er erklärt, welche Strategie die Ukraine in
diesem Jahr verfolgen könnte.
Zur aktuellen militärischen Lage: Russland hat seine Luftschläge
fortgesetzt - Schwerpunkte waren in den vergangenen Tagen die
Städte Kiew und Charkiw. Am Boden melden die Russen Erfolge bei
Awdijiwka, die Ukrainer bei Saporischschja. In beiden Fällen handle
es sich nur um geringe Verschiebungen der Frontlinie ohne größere
taktische oder gar operative Bedeutung, so Bühler.
Weitere Themen: Ein Gefangenenaustausch zwischen Russland und der
Ukraine + Die Ukraine hat Ziele auf der Krim angegriffen +
Russlands neues Artillerie-Radar. Kaum im Einsatz, schon
zerstört.
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