#187 „Operationsplan Deutschland“: Für Sicherheit ist nicht nur die Bundeswehr zuständig!
vor 2 Jahren
Die Bundeswehr erarbeitet einen „Operationsplan Deutschland“ für
eine gesamtstaatliche Verteidigung der Bundesrepublik.
Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, was darin festgelegt werden
soll.
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Beschreibung
vor 2 Jahren
In dieser Folge spricht Angela Tesch mit dem früheren Nato-General
Erhard Bühler. Zunächst geht es um die aktuelle militärische Lage.
In den vergangenen Tagen gab es immer mal wieder kleinere
Drohnenangriffe auf die Ukraine. In der Nacht zu Mittwoch haben die
Russen dann einen massiven Angriff mit Drohnen, Marschflugkörpern
und ballistischen Raketen und S-300 gestartet. Bühler sagt, es
bilde sich immer mehr ein Muster heraus. Diese schweren Angriffe
könnten nicht kontinuierlich laufen, aber alle zehn bis vierzehn
Tage komme so ein schwerer Angriff. Auch die Angriffe der Ukraine
auf Russland gehen weiter. Bühler berichtet, in den vergangenen
Tage sei die mittlerweile fünfte Ölraffinerie mit Drohnen
angegriffen worden. Auch am Boden gingen die Kämpfe in der Ukraine
weiter. Am kritischsten ist die Lage laut Bühler in Awdijiwka.
Außerdem geht es um mehrere Frontbesuche von Präsident Wolodymyr
Selenskyj.
Weiteres Thema ist der „Operationsplan Deutschland“. Ein Entwurf
soll bis zum Frühjahr von der Bundeswehr aufgestellt werden. Ziel
ist die bessere Vernetzung zu Sicherheitsbehörden,
Katastrophenschützern und Industrieunternehmen. Bühler erklärt, was
bisher zum Plan bekannt ist. Zudem kritisiert er, dass es in
Deutschland an einer sicherheitspolitischen Diskussion fehlt. Es
sei nicht nur Aufgabe der Sicherheitsbehörden und Bundeswehr, Dinge
wie Demokratie, Freiheit oder Wohlstand zu verteidigen. Das müsse
gesamtstaatlich erfolgen.
Bühler beantwortet außerdem Hörerfragen. Wenn auch Sie Fragen
haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie
kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
Erhard Bühler. Zunächst geht es um die aktuelle militärische Lage.
In den vergangenen Tagen gab es immer mal wieder kleinere
Drohnenangriffe auf die Ukraine. In der Nacht zu Mittwoch haben die
Russen dann einen massiven Angriff mit Drohnen, Marschflugkörpern
und ballistischen Raketen und S-300 gestartet. Bühler sagt, es
bilde sich immer mehr ein Muster heraus. Diese schweren Angriffe
könnten nicht kontinuierlich laufen, aber alle zehn bis vierzehn
Tage komme so ein schwerer Angriff. Auch die Angriffe der Ukraine
auf Russland gehen weiter. Bühler berichtet, in den vergangenen
Tage sei die mittlerweile fünfte Ölraffinerie mit Drohnen
angegriffen worden. Auch am Boden gingen die Kämpfe in der Ukraine
weiter. Am kritischsten ist die Lage laut Bühler in Awdijiwka.
Außerdem geht es um mehrere Frontbesuche von Präsident Wolodymyr
Selenskyj.
Weiteres Thema ist der „Operationsplan Deutschland“. Ein Entwurf
soll bis zum Frühjahr von der Bundeswehr aufgestellt werden. Ziel
ist die bessere Vernetzung zu Sicherheitsbehörden,
Katastrophenschützern und Industrieunternehmen. Bühler erklärt, was
bisher zum Plan bekannt ist. Zudem kritisiert er, dass es in
Deutschland an einer sicherheitspolitischen Diskussion fehlt. Es
sei nicht nur Aufgabe der Sicherheitsbehörden und Bundeswehr, Dinge
wie Demokratie, Freiheit oder Wohlstand zu verteidigen. Das müsse
gesamtstaatlich erfolgen.
Bühler beantwortet außerdem Hörerfragen. Wenn auch Sie Fragen
haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie
kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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