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Beschreibung
vor 2 Jahren
In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard
Bühler ausführlich über die Abhöraffäre bei der Bundeswehr. Am
vergangenen Freitag hatte Russland eine mitgeschnittene
Schaltkonferenz von vier hohen Offizieren, darunter Luftwaffen-Chef
Ingo Gerhartz, veröffentlicht. Darin erörterten diese
Einsatzszenarien für den deutschen Marschflugkörper Taurus, falls
dieser doch noch an die Ukraine geliefert werden sollte. Bühler
sagt, der Vorfall sei peinlich, am meisten für die Betroffenen. Es
sei großer Schaden entstanden. Wichtig sei jetzt eine schnelle
Aufklärung. Erst dann sollten Konsequenzen gezogen werden.
Bühler erklärt, mit welchen Mitteln und Verschlüsselungen die
Bundeswehr kommuniziert. Außerdem geht er davon aus, dass an dem
mitgeschnittenen Gespräch nichts verändert oder manipuliert wurde.
Dafür spreche bisher nichts. Deisinger und Bühler besprechen auch,
wer die Schaltkonferenz abgehört haben könnte. Bühler mahnt, es
gebe Hinweise aber noch keine Beweise, wer dahinterstecke. Außerdem
erhebt er den Vorwurf, dass ein Einsatz der Taurus-Marschflugkörper
von der Bundeswehr nicht geprüft worden sei. Bei dem abgehörten
Gespräch hätten sich die Luftwaffen-Offiziere nicht so detailliert
darüber unterhalten müssen, wenn es wie angekündigt eine Prüfung
gegeben hätte, so der frühere Nato-General.
Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie
an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an
unter 0800 637 37 37.
Bühler ausführlich über die Abhöraffäre bei der Bundeswehr. Am
vergangenen Freitag hatte Russland eine mitgeschnittene
Schaltkonferenz von vier hohen Offizieren, darunter Luftwaffen-Chef
Ingo Gerhartz, veröffentlicht. Darin erörterten diese
Einsatzszenarien für den deutschen Marschflugkörper Taurus, falls
dieser doch noch an die Ukraine geliefert werden sollte. Bühler
sagt, der Vorfall sei peinlich, am meisten für die Betroffenen. Es
sei großer Schaden entstanden. Wichtig sei jetzt eine schnelle
Aufklärung. Erst dann sollten Konsequenzen gezogen werden.
Bühler erklärt, mit welchen Mitteln und Verschlüsselungen die
Bundeswehr kommuniziert. Außerdem geht er davon aus, dass an dem
mitgeschnittenen Gespräch nichts verändert oder manipuliert wurde.
Dafür spreche bisher nichts. Deisinger und Bühler besprechen auch,
wer die Schaltkonferenz abgehört haben könnte. Bühler mahnt, es
gebe Hinweise aber noch keine Beweise, wer dahinterstecke. Außerdem
erhebt er den Vorwurf, dass ein Einsatz der Taurus-Marschflugkörper
von der Bundeswehr nicht geprüft worden sei. Bei dem abgehörten
Gespräch hätten sich die Luftwaffen-Offiziere nicht so detailliert
darüber unterhalten müssen, wenn es wie angekündigt eine Prüfung
gegeben hätte, so der frühere Nato-General.
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