#204 Neue Töne von Stoltenberg?

#204 Neue Töne von Stoltenberg?

vor 2 Jahren
Der Nato-Generalsekretär spricht von Zugeständnissen und Kompromissen, um den Krieg zu beenden. Ändert der Westen seine Haltung? Außerdem: Die Schlacht um Tschassiw Jar, dem Tor zum Donbass.
1 Stunde 8 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Jahren
Tim Deisinger und der frühere Nato-General Erhard Bühler sprechen
zunächst über die aktuelle Lage. Die Ukraine hat mehrere russische
Militärflugplätze mit Drohnen angegriffen, die russischen Angriffe
auf ukrainisches Territorium gehen unvermindert weiter. Bühler
spricht sich dafür aus, die Luftverteidigung der Ukraine zu
stärken. Dafür sollte der Westen mehr Unterstützung anbieten. Im
Zentrum der Kämpfe steht derzeit die Stadt Tschassiw Jar. Nach
Ansicht von Bühler kommt ihr eine strategische Bedeutung zu. Sollte
es den Russen gelingen, Tschassiw Jar einzumnehmen, wäre der Weg
frei in den westlichen Donbass.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat der BBC ein Interview
gegeben, in dem er ein mögliches Verhandlungsangebot der Ukraine
und auch Kompromisse andeutete. Bühler will das nicht überbewerten.
Seiner Ansicht nach sollte die Rolle des Nato-Generalsekretärs auch
nicht überbewertet werden. Stoltenberg sei kein Regierungschef. Am
Ende des Krieges werde aber sicher ein Verhandlungsergebnis
geben.

Am Ende des Podcasts sprechen Deisinger und Bühler über die
Bundeswehr-Reform. Bühler findet es positiv, dass die Reform jetzt
endlich angepackt wird. Es gehe vor allem um Strukturveränderungen,
das sei zumindest ein erster Schritt.

Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder
rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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