#208 US-Hilfen: Kommt jetzt die Wende im Krieg?

#208 US-Hilfen: Kommt jetzt die Wende im Krieg?

vor 2 Jahren
Das US-Repräsentantenhaus hat für Ukraine-Hilfen in Milliardenhöhe gestimmt. Ex-General Bühler erklärt, welche Auswirkungen das auf den Krieg hat. Welche Waffen werden geliefert? Und: Geländeverluste der Ukrainer.
53 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Jahren
In dieser Folge schauen Moderator Christian Erll und
Ex-Nato-General Erhard Bühler in die USA. Das Repräsentantenhaus
hat für Ukraine-Hilfen in Höhe von 61 Milliarden Dollar gestimmt.
Für Bühler ist es zu früh, von einer Wende im Krieg zu sprechen.
Mit den geplanten Waffenlieferungen der Amerikaner sei aber eine
wichtige Grundlage dafür geschaffen worden. Er führt außerdem aus,
mit welchen Waffen die Ukrainer jetzt rechnen können. Dazu gehörten
unter anderem ATACMS-Raketen. Bühler zufolge dürfte das auch die
Taurus-Debatte in Deutschland wiederbeleben. Dennoch gebe es
Unterschiede zwischen beiden Systemen. Welche das sind, erklärt er
ausführlich.

Außerdem blicken Erll und Bühler auf die aktuelle Lage. Bühler
zufolge haben die Russen weiter die Initiative. Der Schwerpunkt
liege im Donbass. Die Ukrainer müssten an bestimmten Abschnitten
Raum aufgeben, wo der Druck der Russen zu stark werde. Bühler
ordnet ein, welche Auswirkungen die Geländeverluste haben. Außerdem
geht er auf die Zerstörung des Fernsehturms in Charkiw ein. Thema
sind aber auch die ukrainischen Erfolge. So haben die Ukrainer ein
betagtes Schiff, das zur Versorgung und Rettung von U-Booten
genutzt wurde, schwer beschädigt. Hinzu kommen Drohnen-Angriffe auf
Energieanlagen in Russland. Bühler erklärt außerdem, welche
Opferzahlen er auf russischer Seite für realistisch hält und was er
von den Plänen von Wirtschaftsminister Robert Habeck hält, die
Wehrindustrie in Deutschland "höher zu skalieren".

Zu Gast im Podcast ist erneut Melanie Gras: Sie hat mit ihrem Mann
wieder einen Hilfsgüter-Transport in die Ukraine organisiert – auch
dank der Unterstützung von unseren Hörerinnen und Hörern. Drei
Rettungs- bzw. Feuerwehrfahrzeuge, beladen mit Hilfsgütern, konnten
die beiden in Luzk in der Westukraine abliefern. Melanie Gras
berichtet über Ihre Eindrücke und über die Stimmung unter den
Ukrainern.

Wer die Arbeit von Melanie Gras unterstützen möchte, kann spenden:
https://dug-rhein-neckar.de/de

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder
rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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